Volkswagen

Weil mehr einfach besser ist

Mit einem leicht modifizierten Look, einem aufgefrischten Innenraum und vor allem mit einem neuen V6 wird der Amarok fit für die Zukunft gemacht.

Der VW Amarok wühlt sich dank V6 nun noch besser durch den Dreck. Das Design wurde etwas aufgefrischt, der Innenraum mit moderner Technik aufgewertet.

Der VW Amarok wühlt sich dank V6 nun noch besser durch den Dreck. Das Design wurde etwas aufgefrischt, der Innenraum mit moderner Technik aufgewertet. Bild: pd

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Souverän wühlen wir uns durch das Gelände. Souverän deshalb, weil der grosse Pick-up keinerlei Mühen bekundet, weder in steilen Steigungen noch im jähen Gefälle, weder in haarsträubender Schräglage noch in heillosem Matsch. Souverän auch, weil im Innenraum nicht das kleinste Geräusch von der Karosserie und vom Fahrwerk zu hören ist – auch nicht während des Verschränkungsparcours, auf dem die Aufhängung bis zum Anschlag gefordert wird. Souverän ist der Eindruck aber auch, weil der neue V6-Diesel massenweise Drehmoment zur Verfügung stellt und das Offroad-Fahrprogramm im Hintergrund genau die Parameter einstellt, die der Fahrer gerade braucht.

Zugegeben, wir sind nicht im tiefen Dschungel oder in den Rocky Mountains unterwegs, sondern in einer Kiesgrube neben einem versnobt anmutenden Golfklub bei München. Und natürlich fahren wir auf einem Offroad-Parcours, den Volkswagen Nutzfahrzeuge vorher speziell für diesen Event mit Hinsicht auf dieses Fahrzeug präpariert hat und der nicht das Letzte vom Pick-up abverlangt. Und dennoch: Was der Amarok im Gelände leistet, verdient das Prädikat «tadellos».

Das war der Amarok freilich schon vor der Modellauffrischung, doch da war der Pick-up ausschliesslich auf vier Zylindern unterwegs. Das entspricht zwar dem Zeitgeist der kleinen Motoren, ist in einem 5,25 Meter langen, mit Aussenspiegeln 2,23 Meter breiten Arbeitstier aber nur bedingt zufriedenstellend. VW Nutzfahrzeuge hat den Ruf der Kundschaft nach mehr Power gehört und entsprechend reagiert: Der nun angebotene 3-Liter-V6-Diesel wird in den drei Leistungsstufen 163, 204 und 224 PS angeboten, die 2-Liter-Vierzylinder werden aus dem Programm gestrichen.

Mehr gibt es auch im Innenraum – mehr Komfort, mehr moderne Technik. Wir fuhren die neue Topausstattungsvariante Aventura und wähnten uns in einem hochwertigen SUV: Bequeme, elektrisch verstellbare Sitze, ein ansprechendes Cockpit mit modernem Infodisplay, ein grosser Touchscreen mit einem Infotainmentsystem auf der Höhe der Zeit, eine tolle Soundanlage – das alles erwartet man nicht zwingend in einem Pick-up. Positiv überrascht hat auch das Fahrverhalten auf der Strasse: Bis in hohe Tempi fährt sich der Amarok völlig unaufgeregt, federt komfortabel, überzeugt mit einer souve­ränen Geräuschisolierung und fühlt sich dabei weniger rustikal an als die Konkurrenz.

Der überarbeitete VW Amarok startet in der Schweiz ab Mitte Oktober. Das heckgetriebene Einstiegsmodell Entry mit 163 PS ist ab 26 280 Franken erhältlich, das Topmodell Aventura mit Allradantrieb, 8-Stufen-Automatik und 224 PS ist ab 53 010 Franken zu haben.

Erstellt: 29.06.2016, 13:48 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!