Rapperswil-Jona

Lakers zurück an der Spitze

Rapperswil-Jona kehrte schnellstmöglich auf die Siegerstrasse und auch an die Tabellenspitze zurück. Drei Tage nach der ersten Saisonniederlage (2:3 gegen den gestern entthronten Leader Langenthal) gewannen die St. Galler gestern zu Hause das Ostschweizer Derby gegen Thurgau 3:1.

Lakers-Torhüter Melvin Nyffeler musste sich gestern Abend nur einmal geschlagen geben. Anstelle des Pucks landeten dafür Rapperswil-Jonas 1:0-Torschütze Jared Aulin und der Thurgauer Toms Anderson in Nyffelers Kasten.

Lakers-Torhüter Melvin Nyffeler musste sich gestern Abend nur einmal geschlagen geben. Anstelle des Pucks landeten dafür Rapperswil-Jonas 1:0-Torschütze Jared Aulin und der Thurgauer Toms Anderson in Nyffelers Kasten. Bild: Patrick Gutenberg

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Die Lakers wurden gestern ihrer Favoritenrolle gerecht. Man merkte, dass in ihrem Kader mehr Qualität vorhanden ist – was allerdings wenig erstaunt bei einem einem mehr als doppelt so grossen Budget (6–7 gegenüber 2,8 Millionen Franken). Die Rosenstädter hatten das Spiel abgesehen von einer Phase im Mittelabschnitt unmittelbar nach dem 1:1, welches dem Thurgauer Kevin Rohner nach einem Konter gelang, gut im Griff, wiesen mit 41:28 auch ein klares Plus an Torschüssen aus. Allerdings taten sie sich – nicht das erste Mal in dieser Saison – schwer mit der Chancenverwertung.

«Daran müssen wir sicher arbeiten, da merkt man, dass wir sehr viele junge Spieler im Kader haben», bestätigte der selber auch erst 23-jährige Stürmer Raphael Kuonen, der einen Assist (1:0) und ein Tor (2:1) zum Sieg beisteuerte. Ergänzte dann aber lobend: «Dass wir trotzdem einen Weg finden, die Spiele zu gewinnen, spricht aber für uns.»

Nur im Powerplay effizient

Bereits im ersten Drittel hätten die St. Galler mindestens ein Tor vorlegen müssen. Zwischen der 7. und 15. Minute kamen nacheinander Cédric Hüsler, Jared Aulin, Michael Hügli (in Unterzahl) und Roman Schlagenhauf mehr oder weniger ungedeckt zum Abschluss, vermochten den stark parierenden Dominic Nyffeler, den Bruder des Lakers-Keepers Melvin, aber nicht zu bezwingen. Geschafft hatte dies in der 3. Minute Yves Bader, indem er einen Schuss von Verteidiger Cyrill Geyer im Slot ablenkte. Weil er seinen Stock dabei allerdings zu hoch hielt, zählte der Treffer nicht.

Das erste reguläre Tor fiel erst zu Beginn des Mittelabschnitts – im Powerplay, wie alle drei Tore der St. Galler. Zunächst hatte es zwar so ausgesehen, als würden die Gastgeber selbst während einer fast zweiminütigen doppelten Überzahl nicht reüssieren können. Doch gerade als mit Adrian Wichser der erste der zwei Thurgauer von der Strafbank zurückkehrte, bewies Aulin Übersicht, bediente mit einem Pass quer vor dem Tor durch seinen kanadischen Landsmann Andrew Clark, und der schoss direkt ein (22.).

Das 2:1 erzielte dann wie erwähnt Kuonen, mit einem Handgelenkschuss aus mittlerer Distanz (34.). Und das 3:1 schliesslich war dann wiederum eine Koproduktion der beiden Lakers-Kanadier, wobei diesmal Clark vorlegte und Aulin vollstreckte (41.). Es war der erste Saisontreffer des 33-jährigen Centers. ()

Erstellt: 22.09.2015, 23:31 Uhr

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