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Initiative soll Kantonsrat Beine machen

Jede Gemeinde soll selber bestimmen, wie hoch sie den Mehrwertausgleich ansetzen will. SP, Grüne und Mieterverband lancieren deshalb eine Volksinitiative.

Geschäftsgebäude für Gewerbe und Kultur in Bülach: Für das benachbarte Wohnprojekt konnte die Stadt mit dem Eigentümer den Bau von günstigen Wohnungen aushandeln.
Geschäftsgebäude für Gewerbe und Kultur in Bülach: Für das benachbarte Wohnprojekt konnte die Stadt mit dem Eigentümer den Bau von günstigen Wohnungen aushandeln.
PD

Nicht akzeptabel: Bürgerliche und linke Gemeindepräsidenten und Stadträte sind sich bei diesem Verdikt einig. Die Vorlage zum Mehrwertausgleich brauche eine Nachbesserung. Sie kommt aus der Küche von Baudirektor Markus Kägi (SVP) ist von der Regierung zuhanden des Kantonsrates verabschiedet worden. Dort befasst sich nun die Kommission Planung und Bau (KPB) mit ihr, bevor sie voraussichtlich im Herbst beraten wird. Schon in der Vernehmlassung und später auch bei der Präsentation der Vorlage bekundeten Gemeinde- und Stadtpolitiker aus Zürich, Winterthur, Bülach, Regensdorf und anderswo ihr Missfallen.Ihr wichtigster Kritikpunkt: Die Regierung erfülle nur die Minimalvorgaben des Bundes und zwinge die Gemeinden in ein viel zu enges Korsett. Ein Dorn im Auge ist ihnen vor allem, dass die Gemeinden bei Um- und Aufzonungen nur gerade 15 Prozent des planerischen Mehrwerts abschöpfen dürfen und dass noch zusätzliche fünf Prozent in einen Kantonsfonds abfliessen sollen.

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