Wädenswil

Bei grösster Hitze standen die Badegäste vor verschlossener Tür

Weil der Bademeister krank war, blieb die Wädenswiler Bretter-Badi am Sonntag zu. Die ersehnte Abkühlung mussten die Badegäste woanders suchen.

Nur die Möwen hatten am Sonntag etwas zu lachen: Die Bretter-Badi blieb den ganzen Tag zu.

Nur die Möwen hatten am Sonntag etwas zu lachen: Die Bretter-Badi blieb den ganzen Tag zu. Bild: Dorotea Uckelmann

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Baden konnten in der Wädenswiler Bretter-Badi am Sonntag nur die Möwen. Bei grösster Hitze standen die Schar der Badegäste vor verschlossenen Türen, die ersehnte Abkühlung blieb ihnen verwehrt. «Wegen Krankheit geschlossen», stand am Eingang auf einem Zettel geschrieben. Enttäuscht umkehren mussten auch die ZSZ-Leserinnen Magdalena Preisig und Eveline Frei. «Es ist unverständlich, wenn in der grössten Stadt am linken Zürichsee-Ufer gleich alle Bademeister zur selben Zeit erkranken», sagt Frei. Und auch Preisig ist verärgert: «Eigentlich müsste es ganz normal sein, dass in einer solchen Situation ein anderer Bademeister zur Stelle ist, aber die Stadt schaffte es offensichtlich nicht, einen Ersatz aufzubieten.»

Beim Krankheitsfall handelt es sich indessen nicht etwa um eine ansteckende Epidemie, wie Frei zunächst vermutete. Am Montag hatte die Bretter-Badi wieder normal geöffnet.

«Aussergewöhnliche Ausnahme

Die Stadt hat in der Zwischenzeit eine Stellungnahme veröffentlicht, um sich bei den Betroffenen zu entschuldigen. Der Notfall-Pikettdienst habe aus noch unerklärten Gründen nicht funktioniert, heisst es im Schreiben. Die Ursache des Versagens sei noch zu hinterfragen. Man hoffe, dass alle Badegäste, die vor verschlossener Tür standen, in einer anderen öffentlichen Seebadi in Wädenswil ein Plätzchen gefunden hätten.

«Des Weiteren versichern wir, dass wir alles in unserer Macht stehende veranlassen werden, dass diese erstmalige Schliessung infolge einer Verkettung unglücklicher Umstände eine aussergewöhnliche Ausnahme bleibt.»

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 06.08.2018, 18:09 Uhr

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