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Verkehr im LinthgebietNaturschützer sind alarmiert, Befürworter zu allem bereit

Die geplante Umfahrung von Uznach droht am Bundesrecht zu scheitern – die Reaktionen der Betroffenen.

Moor als Stolperstein: Die geplante Umfahrung von Uznach führt gemäss Natur- und Heimatschutzkommission zu einer schweren Beeinträchtigung des geschützten Kaltbrunner Riets (links im Bild).
Moor als Stolperstein: Die geplante Umfahrung von Uznach führt gemäss Natur- und Heimatschutzkommission zu einer schweren Beeinträchtigung des geschützten Kaltbrunner Riets (links im Bild).
Foto: Philipp Baer

Es ist ein Generationenprojekt: Seit Jahrzehnten wird in der Region über eine Umfahrung von Uznach diskutiert – um das Uzner Städtli und Zentrum vom Durchgangsverkehr zu entlasten und diesen zu verflüssigen. Mit der 300 bis 350 Millionen teuren Verbindungsstrasse A15–Gaster schien eine konkrete Lösung letzten Herbst auf die Zielgerade einzubiegen.

Doch nun ist wieder alles infrage gestellt. Ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) hat dem Projekt einen massiven Dämpfer versetzt. Die ENHK sieht das Kaltbrunner Riet als Schutzgebiet von mehrfacher nationaler Bedeutung durch die Strasse gefährdet, wie der Kanton St. Gallen Anfang Jahr mitteilte.

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