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Kommentar zum Umgang mit der PandemieMut ja, Demut nein

Im Kampf gegen das Coronavirus ist Mut gefragt, manchmal auch Wut. Aber nicht Schicksalsergebenheit.

Resignation im Umgang mit dem Virus ist im Unispital Zürich ausgeschlossen.
Resignation im Umgang mit dem Virus ist im Unispital Zürich ausgeschlossen.
Foto: Urs Jaudas

Aerosole sind plötzlich in aller Munde. Waren es genau genommen schon immer, aber wegen Corona wissen wir das nun. Noch etwas haben wir wegen Corona offenbar gelernt: Demut. Dieses altertümliche Wort taucht nun plötzlich überall auf. Im Freundeskreis und in den Medien. Und ist absolut fehl am Platz.

Was will sagen, wer sagt, er habe Demut gelernt? Er lasse sich wie ein Schaf zur Schlachtbank führen? Er habe gelernt, dass es Schicksalsschläge gebe, gegen die wir uns nicht wehren könnten? Am Schluss zwingt ein kleines Virus uns Menschen in die Knie? Oder Gottes Wege sind unergründlich, also schicken wir uns drein?

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