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Lotterhaus in Hombrechtikon«Möglicherweise wird am Schluss über jedes einzelne Bauteil gestritten»

Seit Jahren zerfällt der ans Hombrechtiker Dorfmuseum angebaute Hausteil – dies, obwohl das Haus unter Schutz steht. Nun rügt der Zürcher Heimatschutz den Hombrechtiker Gemeinderat.

Ein kürzlich erstelltes Notdach soll eines der ältesten Häuser in Hombrechtikon an der Talstrasse vor weiteren Wasserschäden schützen.

Foto: Michael Trost
Ein kürzlich erstelltes Notdach soll eines der ältesten Häuser in Hombrechtikon an der Talstrasse vor weiteren Wasserschäden schützen.

Foto: Michael Trost

Es ist kein schöner Anblick: Der Hausteil, der in Hombrechtikon ans Dorfmuseum Stricklerhuus angebaut ist, befindet sich in einem desolaten Zustand. Fensterscheiben und Mauerteile fehlen, die schiefen Fassaden sind mit Balken gestützt, und das Dach ist seit kurzem mit einem Notdach in Form einer grünen Plastikplane zugedeckt. Man muss kein Bauexperte sein, um festzustellen, dass das Gebäude einer umfassenden Sanierung bedarf.

1690 erstellt

Doch wie das genau geschehen soll, daran scheiden sich die Geister. Die beiden Hausteile an der Ecke Talstrasse / Langenrietstrasse wurden 1690 als Einheit erstellt und spiegeln sich optisch. Sie zählen seit Jahrzehnten zum Inventar der kommunalen Schutzobjekte. Während der Gebäudeteil, welcher das Dorfmuseum beherbergt, in gepflegtem Zustand ist, verlotterte der Zwillingsbruder in den vergangenen Jahrzehnten zusehends.

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