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Reportage von regionalen SportplätzenMit Distanz im Training fehlt Substanz

Der FC Thalwil gewährt Einblick in die besonderen Trainingseinheiten seiner Erstligaequipe. In Kleingruppen und ohne Körperkontakt tun sich die Fussballer etwas schwer – und die NLB-Handballer aus Stäfa sowie die SG Horgen/Wädenswil noch mehr.

Immer mit zwei Metern Abstand: Die Erstligaspieler des FC Thalwil trainieren in Kleingruppen, wobei auch Assistenzcoach Muhamed Mustafa (hinten rechts) zum Rechten schaut.
Immer mit zwei Metern Abstand: Die Erstligaspieler des FC Thalwil trainieren in Kleingruppen, wobei auch Assistenzcoach Muhamed Mustafa (hinten rechts) zum Rechten schaut.
Foto: André Springer
Ball-, aber keine Körperkontakte: Co-Captain Salim Benziar (Zweiter von rechts) muss sich wie alle anderen noch daran gewöhnen.
Ball-, aber keine Körperkontakte: Co-Captain Salim Benziar (Zweiter von rechts) muss sich wie alle anderen noch daran gewöhnen.
Foto: André Springer
Einzeleinheit auf dem Kunstrasen: Thalwils neuer Torhüter Ivan Fernandez übt mit Goalietrainer Luigi de Santis Hechtsprünge.
Einzeleinheit auf dem Kunstrasen: Thalwils neuer Torhüter Ivan Fernandez übt mit Goalietrainer Luigi de Santis Hechtsprünge.
Foto: André Springer
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Sergio Dias bläst in seine Trillerpfeife. «So, fertig jetzt!», ruft der Trainer des Thalwiler Fanionteams. Einige Spieler muss er vom Rasen schicken. «Sie sind übermotiviert.» Rund 45 Minuten lang durften die Erstligafussballer in zwei Vierergruppen üben. Die nächsten stehen schon bereit. Der Wechsel erfolgt ohne Abklatschen, jeder wahrt Distanz zu seinen Mitspielern. «Die Umstände sind recht ungewohnt», seufzt Salim Benziar. Der Co-Captain zieht sich wie alle anderen vor dem Clubhaus im Brand um. Die Garderoben bleiben geschlossen, duschen müssen die Spieler daheim.

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