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Knall in der Glaubensgemeinde#MeToo-Debatte erreicht Spitze der reformierten Kirche

Nach dem Rücktritt von Gottfried Locher verlangen Kirchenräte Transparenz. Der Vorwurf von sieben Frauen, es sei zu psychischen und sexuellen Grenzverletzungen gekommen, solle untersucht werden.

Der Zurückgetretene: Gottfried Locher 2017 während des Ökumenischen Gottesdienstes in der Kirche St. Michel in Zug.
Der Zurückgetretene: Gottfried Locher 2017 während des Ökumenischen Gottesdienstes in der Kirche St. Michel in Zug.
Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Selbst nach seinem vorgestrigen Rücktritt von der Spitze der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz (EKS) schweigt sich Gottfried Locher aus. Auch Pfarrerin Sabine Brändlin mag ihre eigene Demission einen Monat zuvor nicht kommentieren. Was ist so gravierend, dass die Öffentlichkeit die Hintergründe nicht wissen darf – trotz Interpellation von mehreren kantonalen Kirchenleitungen, trotz offenem Brief von namhaften Theologinnen?

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