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Zwei Neue folgen auf Urgestein

Dorothea Uckelmann zum Ausgang der Wahlen in Wädenswil.

Gleich zwei neue Kandi­daten wurden am Sonntag in den Wädenswiler Stadtrat gewählt. Gemeinderat Walter Münch (FDP) und Quereinsteigerin ­Alexia ­Bischof (CVP) erreichten das absolute Mehr. Gerechnet hat man höchstens mit einem der beiden für den abtretenden Peter Schuppli (FDP). Sitzen die übrigen Stadträte doch fest im Sattel und wurden bei den letzten Stadtratswahlen kom­fortabel ­gewählt.

Dicke Post war daher, dass Schulpräsident Johannes Zollinger (EVP) in der kommenden Legislatur nicht mehr im Stadtrat vertreten sein wird. Er erreichte zwar das absolute Mehr, ist aber als überzählig ausgeschieden. Damit hat keiner gerechnet. Auch nicht Zollinger selbst, der sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung gestellt hatte.

Vielleicht haben sich die Wädenswiler Stimmbürger zu fest auf die neuen Kandidaten konzentriert. Dank Wahlplakaten und Wähleraktionen schienen sie omnipräsent. Dass aber auch die Bisherigen auf genügend Stimmen angewiesen sind, ging darüber vergessen.

Nun haben die Wädenswiler einen kompetenten und geschätzten Schulpräsidenten mit 21-jähriger Erfahrung abgewählt. Die Gründe dafür lassen Raum für Spekulationen: Lag es an der geringen Wahlwerbung der EVP? Oder doch am Alter von Johannes Zollinger? Wenn nun die jüngeren Generationen nachrücken und sich vermehrt für die Lokalpolitik interessieren, dann wäre eine grössere Wahlbeteiligung wünschenswert. Mit 34 Prozent stimmten noch weniger Personen ab als an den Stadtratswahlen vor vier Jahren.

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