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Michael Fingerhuth, 52

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Michael Fingerhuth aus Küsnacht.

«In der Schule wurde ich natürlich Fingi genannt, aber das hat mich nicht gestört. Wir können den Namen Fingerhuth ganz weit zurückverfolgen, bis ins 17. Jahrhundert in Deutschland. Es war mein Ururgrossvater, der den Namen in die Schweiz brachte. Er war Apotheker und hatte zuerst ein Geschäft in Samedan, später dann am Kreuzplatz in der Stadt Zürich. Am 10. Juli 1881 liess er sich in Zürich-Riesbach einbürgern.

Auch die beiden nachfolgenden Generationen waren im Medizinbereich tätig: Sowohl mein Urgrossvater wie auch mein Grossvater waren Ärzte. Ob der Nachname etwas mit der Arbeit als Apotheker zu tun hatte, wissen wir nicht. Mit dieser Schreibweise sind wir heute die einzige Familie Fingerhuth in der ganzen Schweiz. Wir sind nicht so viele, daher ist es überschaubar. Wenn ich jemanden meinen Namen erklären muss, sage ich immer: Fingerhuth, wie der zum Nähen, aber mit h am Schluss.»

Haben auch Sie einen speziellen Namen? Melden Sie sich: webredaktion@zsz.ch oder Telefon 044 928 55 55.

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