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Klaus Beutel, 73

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Klaus Beutel aus Wädenswil.

«Beutel ist doch gar nicht so originell, oder was finden Sie? Ich weiss, dass es im Raum Schaffhausen verschiedene Beutel gibt. Die kenne ich aber alle nicht. Meine Eltern kommen aus dem Sudetenland, aus dem früheren Tetschen, das heute Decín heisst. Das liegt in der Tschechischen Republik. Hier in der Schweiz werde ich kaum auf meinen Namen angesprochen. Einige übersetzen ihn ins Schweizerdeutsche und sagen ‹Büütel›, aber die meisten Leute sprechen ihn deutsch aus.

Übrigens gibt es den Namen auch ­ohne zweites E, also Beutl. Wenn ich telefonisch etwas bestelle, erkläre ich meinen Nachnamen jeweils so: Beutel – wie Geldbeutel, aber einfach ohne Geld, denn davon habe ich wohl keines mehr, nachdem ich bei Ihnen eingekauft habe. So merken sich die Leute dann meinen Namen: ‹Das war der, der einen blöden Spruch gemacht hat.›»

Haben auch Sie einen speziellen Namen und möchten darüber erzählen? Melden Sie sich: webredaktion@zsz.ch oder Telefon 044 928 55 55.

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