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Wim Ouboter, 59

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Wim Ouboter aus Uetikon.

MeinungAufgezeichnet von Olivia Tjon-A-Meeuw

«Ouboter ist ein holländischer Name. Das Lustige ist: Auf unserem Wappen hat es drei Fässer. Mein Grossvater hat mir gesagt, das seien Butterfässer. Die ursprüngliche Version des Namens ist nämlich oude boter. Auf Deutsch bedeutet das «alte Butter». Das ist natürlich nicht sehr sexy. Das Wappen brauchen wir nicht mehr. Wann der Name abgeändert wurde, weiss ich nicht. Um zu erklären, wie man Ouboter ausspricht, habe ich einen Trick. Zuerst stelle ich klar, dass es eben nicht auf Französisch ausgesprochen wird. Stattdessen ist es ziemlich banal: Wenn ich Sie kneife, sagen Sie Au! Dazu kommt noch boter. Es ist auch schon vorgekommen, dass der Name in Interviews auf drei verschiedene Arten falsch geschrieben worden ist. Das ist ein wenig schade. Aber auch wenn man ihn falsch schreibt, bleibt es ein Name, denn es sonst nicht gibt. Daher würde ich ihn nicht tauschen wollen. Um es einfach zu machen, ist man sonst halt einfach per Du.»

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Haben auch Sie einen speziellen Namen? Melden Sie sich: webredaktion@zsz.ch oder Telefon 044 928 55 55.

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