Zum Hauptinhalt springen

Langfinger in Langnau

Eine Kolumne von Pascal Münger.

Momentan scheinen in Langnau vermehrt Langfinger unterwegs zu sein. So zumindest der subjektive Eindruck. Denn in ein Haus wurde in den letzten drei Wochen gleich zweimal eingebrochen. Beim ersten Mal konnten die Diebe einiges an Wertsachen erbeuten. Sie verschafften sich irgendwann in der Nacht über die Tür zum Garten Einlass in das Haus und stellten es auf den Kopf. Damals war das Coronavirus noch nicht in aller Munde.

Dies war anders, als erneut Langfinger das gleiche Haus vor einer Woche wieder heimsuchten. Wiederum verschafften sich die Diebe im Schutz der Dunkelheit Zugang über den Garten ins Haus. Natürlich war die Beute mager, weil die ersten Einbrecher nichts dagelassen haben, was man zu Geld machen konnte, aber in Zeiten von Corona steht auch das Einbruchs-Business kopf.

Neben Kleinigkeiten, welche die Eindringlinge noch fanden, bedienten sie sich auch an Jacken und an den Desinfektionsmitteln, die sie im Haus finden konnten. Anscheinend wandelt sich auch in dieser Szene die Ansicht, was in diesen Tagen als wertvolles Gut betrachtet wird.

Klar, dass die Hausbesitzer auch einen Blick in die Baderäume warfen. Interessanterweise war das Klo-Papier aber noch wie vor an dem dafür vorgesehenen Platz.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch