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Ivo sorgt für Gesprächsstoff

Eine Kolumne von Martin Steinegger.

Wenn es eine Frage gibt, die derzeit in Männedorf an jedem Fest, jeder Versammlung und an jeder Party zur Sprache kommt, dann ist es diese: Wo kommt Ivo hin? Für alle Nicht-Männedörfler: Ivo ist ein Fischotter. Das Wappentier der Gemeinde lebt derzeit in einem Gehege unweit des Hallenbades. Sehr lange wird das aber nicht mehr der Fall sein. Weil das Areal überbaut wird, muss das Fischottergehege mitsamt Ivo umziehen.

Nur wohin? Der für die Pflege zuständige Fischotterverein sucht nach Kräften einen neuen Standort. Man habe bereits ein Areal im Auge, so der letzte Stand der Informationen. In einem Dorf wie Männedorf sorgt das natürlich für Spekulationen. Die Zahl der möglichen Standorte, die ins Gespräch kommen, wächst dabei exponentiell mit der Anzahl Bierchen, die in geselliger Runde getrunken werden.

An dieser Stelle erlaube ich mir eine Aufzählung der Standortvarianten, die mir bisher zu Ohren gekommen sind: beim Sportplatz Widenbad, in der Spitalhaab, «im Wald» beim Vita-Parcours, beim Schiessplatz (armer Ivo), beim Spielplatz Brüschhalde und – mein Lieblingsgerücht – auf dem Gelände eines gütigen reichen Villenbesitzers direkt am See.

Vermutlich stimmt nichts davon. Aber das spielt eigentlich auch gar keine Rolle. Hauptsache, man hat Gesprächsstoff. So erfüllt Ivo eine Funktion, die ihm als Wappentier sogar zusteht: Er bringt die Bewohner der Gemeinde in diesem heissen Sommer näher zusammen.

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