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Katharina Bräutigam, 34

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Katharina Bräutigam aus Richterswil.

«Für mich war von Anfang an klar, dass ich bei der Heirat den Namen meines Mannes annehme. Ich sah den Namen Bräutigam zum ersten Mal auf einer Namensliste in Australien und fand ihn ziemlich lustig. Ich fragte meinen künftigen Ehemann, ob er wirklich so heisse. Als er bejahte, meinte ich: ‹Dich müsste man ja heiraten.› An unserer Trauung kam das natürlich wieder auf. Die meisten Leute reagieren positiv, wenn sie den Namen hören. Die Konnotationen mit Bräutigam sind ja auch schön. Ich arbeite als Physiotherapeutin, und die Patienten können sich manchmal nicht so ganz an den Namen ihrer Therapeutin erinnern. Sie rufen dann an und fragen nach einer Frau Hochzeit oder Heirat.

Ein Name, der in irgendeiner Form in Erinnerung bleibt, ist schon von Vorteil. Der Name stammt wie mein Mann und ich aus Deutschland und ist dort häufiger als in der Schweiz. Wir haben darauf geachtet, dass die Vornamen unserer Kinder möglichst ähnlich klingen wie der Nachname, damit alles zusammenpasst.»

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Haben auch Sie einen speziellen Namen? Melden Sie sich: webredaktion@zsz.ch oder Telefon 044 928 55 55.

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