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Friedi d’Aujourd’hui, 83

Die ZSZ befragt in ihrer Sommerserie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Friedi d’Aujourd’hui.

Aufgezeichnet von Fabienne Sennhauser

«Mein Mädchenname ist Müller. Das ist ein stinknormaler Name. D’Aujourd’hui hingegen ist etwas Spezielles. Deshalb war mir von Anfang an klar, dass ich diesen Name nach der Hochzeit annehmen würde. Übersetzt heisse ich «von heute». Das gefällt mir und macht mich ein wenig stolz. Der häufigsten Spruch, den ich zu hören bekomme ist: «Ah, Sie sind nicht von gestern.» Früher war das noch weniger der Fall. Denn früher konnten noch nicht so viele Leute Französisch, wussten dementsprechend nicht, was der Name bedeutet oder wie man ihn ausspricht.

Heute komme ich oft durch den Namen mit Menschen ins Gespräch. Natürlich wird man auch oft missverstanden und eigentlich muss ich meinen Namen so gut wie immer buchstabieren. Trotzdem möchte ich nicht anders heissen. Ebenso geht es meinen Töchtern. Beide sind mittlerweile verheiratet und beide haben den Namen d’Aujourd’hui behalten.»

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