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Dimitri Monstein, 27

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Dimitri Monstein aus der Forch.

«Wir nehmen an, dass der Name Monstein aus dem gleichnamigen Dorf bei Davos stammt. Mein Grossvater ist im gleichen Tal in Seewis im Prättigau aufgewachsen. Wahrscheinlich kommen wir aber aus Monstein. Die ursprüngliche Bedeutung könnte «mein Stein» sein, denn im Dorf gab es früher eine Silbermine. Heute ist sie ein Museum. Ich war auch schon in Monstein zum Wandern. Dort trafen wir zufälligerweise einen Handorgelspieler. Wie sich dann herausstellte, war das ein unbekannter Coucousin. Mit dem gleichnamigen Monsteiner Bier haben wir nichts zu tun, ausser dass wir es ab und zu kaufen. Häufig erhalte ich für meinen Namen Komplimente, dabei habe ich gar nichts dafür gemacht, sondern einfach nur Glück gehabt. Oft werde ich auch gefragt, ob ich jüdisch sei, weil die Endung -stein in vielen jüdischen Namen zu finden ist. Aber es ist einfach ein typisch bündnerischer Name.

Wenn Leute meinen Namen aufnehmen, rutscht häufig ein d hinein. Darum betone ich heute von Anfang an Monstein, ohne d. Monstein hat einen hohen Wiedererkennungwert und ist eher selten, was für mich als Musiker von Vorteil ist. Daher habe ich auch meine Band so genannt. Mein Name ist auch eine Inspirationsquelle: Einmal habe ich eine ‹Monstein-Sonate› geschrieben, angelehnt an Beethovens ‹Mondschein-Sonate›.»

Haben auch Sie einen speziellen Namen? Melden Sie sich: webredaktion@zsz.ch oder Telefon 044 928 55 55.

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