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Die Tücken des Badens

Eine Kolumne von Philippa Schmidt.

Bei 30 Grad und mehr zieht es nicht nur uns Menschen, sondern auch Hunde in den Zürichsee. Sisi ist ein grosser Fan vom See: Plantschen, schwimmen und Bällchen aus dem Wasser holen, gehören zu ihren liebsten Beschäftigungen.

Doch gerade im Sommer, wenn sich Badegast an Badegast reiht, gilt es als Hundehalter, das eine oder andere zu beachten. Als Sisi noch ein Junghund war, waren mir diese Tücken nicht bewusst. Und so kam es, wie es kommen musste. Eines schönen Tages schlüpfte Sisi nach dem Bad aus dem See, lief auf den Weg oberhalb des Uferstreifens und schüttelte sich ausgiebig das Wasser aus dem Fell. Zugleich vernahm ich ein entsetztes Kreischen.

Nun ignorierte Sisi zwar, wie sie es gelernt hatte, Fremde. Doch war sie sich wohl nicht im Klaren darüber, dass sie etwas zu nah neben einer Bank stand, auf derein Paar sass. Und mir wurde in dem Moment die Gefahr des sich Schüttelns zu spät bewusst. Die Frau bekam den einen oder anderen Tropfen Zürichseewasser ab, woraufhin ich tiefrot ein beschämtes «Entschuldigung» haspelte.

Glücklicherweise war es nur klares Seewasser und keine schlammige Pfütze. Mittlerweile habe ich Sisi das Kommando «Schütteln» beigebracht und rufe sie immer erst zu mir, wenn sie aus dem Wasser kommt.

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