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Brita und Philipp Ostertag-Bachofner

Die ZSZ befragt in ihrer Serie Menschen mit ungewöhnlichen Namen. Heute: Brita und Philipp Ostertag-Bachofner aus Wädenswil.

«Ostertag ist der Familienname. Es ist auch Britas Mädchenname. Philipp hat ihn angenommen, als wir vor zwanzig Jahren geheiratet haben. Wir hatten damals eben schon vier Kinder. Statt fünf Familienmitgliedern musste so nur eines den Namen ändern. Philipp ist es nicht so wichtig, dass sein Geschlecht weiterbesteht. Brita hätte ihren Namen aber auf keinen Fall aufgeben wollen, er gefällt ihr zu sehr. Zudem sind wir Musiker und hatten uns unter unseren Ledignamen schon einen Ruf aufgebaut. Daher nennt sich Philipp auch Bachofner in den Konzertprogrammen.

Der Name Ostertag kommt aus dem süddeutschen Raum. Innerhalb der Familie wurde auch erzählt, die Ostertags seien Kreuzritter gewesen, die just am Ostertag besonders viel Blut fliessen liessen. Der Hauptritter sei dann zum Hans von Ostertag geschlagen worden. Eine andere These war, dass der Sohn wohlhabender Leute aus einer heimlichen Beziehung mit der Dienstbotin einen Sohn bekommen hat, der am Ostertag vor die Türe gelegt und als Wunder angeschaut wurde. Aus Freude soll er den Namen Ostertag erhalten haben, aber das stimmt leider auch nicht. Gehänselt wurde noch nie jemand wegen des Namens. Brita wurde als Kind manchmal Osterei gerufen. Manchmal kommt es aber zu Missverständnissen. Für die Konfirmation unseres Sohnes haben wir weit im Voraus für den Juni in einem Restaurant reserviert. Irgendwann hat sich das Restaurant bei uns gemeldet, sie hätten für 16 Personen reserviert und seien ein bisschen enttäuscht, dass wir an Ostern nicht aufgetaucht seien.»

Haben auch Sie einen speziellen Namen? Melden Sie sich: webredaktion@zsz.ch oder Telefon 044 928 55 55.

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