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ZVV verzeichnet Passagierrekord

Im vergangenen Jahr stiegen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) 620 Millionen Fahrgäste ein. Das sind so viele Passagiere wie noch nie.

Die Zürcher S-Bahn transportierte im vergangenen Jahr rund 181'000 Fahrgäste.
Die Zürcher S-Bahn transportierte im vergangenen Jahr rund 181'000 Fahrgäste.
Keystone

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) bricht den Passagierrekord. 620 Millionen Fahrgäste sitegen im vergangenen Jahr in Züge, Trams und Busse ein. Das sind acht Millionen Fahrten mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie, teilt der ZVV heute mit.

Die Zürcher S-Bahn verbuchte 181 Millionen Fahrgäste, was im Vergleich mit 2013 einer Zunahme von 3,5 Prozent entspricht. In den Städten Zürich und Winterthur blieb die Nachfrage konstant hoch. Auf der Strecke Zürich-Winterthur befördert der ZVV täglich über 114‘000 Passagiere – 4000 mehr als im Vorjahr.

Zunahme am Zürichsee und im Unterland

Zugenommen haben die Tagesfrequenzen auch in der Region Zürichsee. Am linken Seeufer waren es fast 40‘000 (+4‘000), am rechten Ufer 39‘000 (+1‘000). Auch im Unterland wurden knapp 2‘000 mehr Passagiere befördert als im Vorjahr – 2014 waren es gut 34‘000.

Nach mehreren Jahren mit überdurchschnittlichem Zuwachs ist die Entwicklung bei den Regionalbussen dagegen ein wenig abgeflacht. Sie beförderten 2014 rund 1 Prozent mehr Fahrgäste. 2013 hatte das Wachstum noch 3,3 Prozent betragen.

Mehr Nachtschwärmer befördert

Immer beliebter ist auch das ZVV-Nachtangebot, das 2014 mehr als 1,6 Millionen Personen nutzten (+3,5 Prozent). Die meisten Nachtschwärmer waren im November unterwegs. In diesem Monate wurden auf dem Verbundgebiet durchschnittlich 16'800 Fahrgäste pro Nacht gezählt. Das Angebot wurde einmal mehr kostendeckend betrieben.

Auch mit dem finanziellen Ergebnis ist der ZVV zufrieden, heisst es in der Mitteilung. Die Kostenunterdeckung betrug 340 Millionen Franken. So klein war das Defizit seit fünf Jahren nicht mehr. Dazu beigetragen habe ein Rückgang des Aufwands. Asserdem wurden die Einnahmen um 9,4 Millionen Franken gesteigert. Der Ertrag wuchs somit auf 621,1 Millionen Franken.

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