Stäfa

Zusammen mit Maria und Josef durch Stäfa ziehen

Die Stäfner Kirchgemeinden organisieren zusammen mit dem Cevi die alljährliche Dorfweihnacht. Anders als im Vorjahr wird der Abend nun im Forum Kirchbühl enden.

Die Stäfner Dorfweihnacht wird zur Tradition: Pfarrerin Dana Trinkner und der ehemalige Pfarrer Rolf Kühni in einer Aufnahme von 2013.

Die Stäfner Dorfweihnacht wird zur Tradition: Pfarrerin Dana Trinkner und der ehemalige Pfarrer Rolf Kühni in einer Aufnahme von 2013. Bild: Archiv Reto Schneider

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Am frühen Abend des kommenden Samstags beginnt die Dorfweihnacht auf dem Stäfner Gemeindehausplatz – und damit die Ge­schichte von Jesu Geburt. In der ursprünglichen Version sind Maria und Josef alleine auf dem Weg nach Betlehem. In der Stäfner Fassung suchen sie zusammen mit den rund 200 erwarteten Teilnehmern einen Ort in der Gemeinde­, um Jesus auf die Welt zu bringen.

Während in den vergangenen Jahren ein Stall im Wei­ler Mutzmalen Unterschlupf bot, führt der Weg dieses Mal vom Gemeindehausplatz durch Reben auf den Stäfner Kirchhügel.Die erleb­bare Weihnachts­geschichte organisieren die römisch-katho­lische und die evangelisch-reformierte Kirche gemein­sam mit dem Cevi, vor allem­ für Kinder und Jugend­liche, aber auch für Erwach­sene. Pfarrerin Dana Trinkner lan­cierte die Dorfweihnacht im Jahr 2012. Seither findet der Anlass jährlich statt.

Mit Engeln singen

Auf dem Gemeindehausplatz warten also die schwan­gere Maria und ihr Mann Josef mit ihrem Esel. Zusammen mit der Teilnehmerschar begeben sie sich auf einen nächtlichen Gang durchs Dorf, der im Forum Kirchbühl, wo Jesus geboren wird, endet­.

Auf dem Weg dorthin verabschieden sich Maria und Josef vom Volk, das fortan alleine weiter­zieht. Die Gruppe trifft auf der Weide Hirten mit Schafen, die sich am Feuer wärmen und Flöte spielen. Plötzlich erscheinen ihnen Engel, welche singend die Frohe Botschaft verkünden, dass dem Volk der Retter geboren werde. Auch die Heiligen Drei Könige sind auf dem Weg zum Neugeborenen. Die verschie­denen Laiendarsteller führen die Stäfner durch die Weihnachtsgeschichte, sodass man in die biblische Geschichte ein­tau­chen kann. Bei der Krippe im Stall angekommen, treffen sie ­Maria und ­Josef wieder und bekommen den frischgeborenen Jesus zu ­Gesicht. Es wird gemeinsam mit Engeln gesungen. Anschliessend gibts für die Teilnehmer eine warme­ Suppe, um die kalten Hände­ zu wärmen. Für die Suppe wird eine Kollekte gesammelt.

Zwar suchen ­Maria und ­Josef jedes Jahr nach einem Unterschlupf, die Dorfweihnacht ist trotz­dem immer anders. So werden die biblischen Gestalten ­jeweils von anderen Darstellern gespielt. Konfession und Religionszugehörigkeit spielen bei der Dorfweihnacht keine Rolle, denn jeder ist willkommen, gemein­sam die Weihnachtsgeschichte zu erleben.

Samstag, 15. Dezember. Start um 17 Uhr auf dem Gemeindehausplatz in Stäfa. Endet spätestens um 19.30 Uhr im Forum Kirchbühl in Stäfa. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 12.12.2018, 08:55 Uhr

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