Zumikon

Zumikon rechnet mit einer schwarzen Null

Der Gemeinderat legt für 2020 ein ausgeglichenes Budget vor, obwohl Zumikon wohl mehr in den Finanzausgleich zahlen muss.

Der grösste Investitions-Positionen im Budget 2020 macht der Neubau des Feuerwehrgebäudes aus (3,1 Mio. Franken). Am 17. November wird darüber abgestimmt.

Der grösste Investitions-Positionen im Budget 2020 macht der Neubau des Feuerwehrgebäudes aus (3,1 Mio. Franken). Am 17. November wird darüber abgestimmt. Bild: Visualisierung / pd

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Die Gemeinde Zumikon nimmt 2020 rund drei Millionen Franken mehr ein als im Vorjahr, gibt aber auch drei Millionen mehr aus. Dies sieht das Budget vor, über das die Gemeindeversammlung am 30. November – wie schon vor einem Jahr an einem Samstagmorgen – befindet. Der Gemeinderat hat am Donnerstag über die Eckwerte informiert.

Budgetiert hat er eine schwarze Null – 2019 war es ein Plus von rund 230'000 Franken. Einnahmen und Ausgaben halten sich dieses Mal mit je 70,8 Millionen Franken die Waage. Der Gemeinderat rechnet für das nächste Jahr mit 6,5 statt 4 Millionen Franken Grundstückgewinnsteuern, und auch die ordentlichen Steuereinnahmen von 47,9 Millionen fallen um 0,9 Millionen höher aus.

Gleichzeitig muss Zumikon aber im Vergleich mit dem Vorjahresbudget voraussichtlich 2,2 Millionen Franken mehr in den kantonalen Finanzausgleich zahlen, nämlich 28,6 Millionen. Hinzu kommen weitere Mehrkosten, beispielsweise 0,3 Millionen für die gemeinsame Sekundarschule mit Zollikon.

Zurückhaltend positiv

Aufgrund der guten Ergebnisse der vergangenen Jahre und des ausgeglichenen Budgets für das Jahr 2020 beantrage der Gemeinderat der Gemeindeversammlung, den Steuerfuss bei 85 Prozent zu belassen, heisst es in der Mitteilung. Auch der rollende Finanzplan für die nächsten vier Jahre zeichne ein zurückhaltend positives Bild. Die für die kommenden Jahre geplanten grossen Investitionen würden aber weiterhin eine aufmerksame Betrachtung der Entwicklung des Finanzhaushalts erfordern.

2020 fallen die Nettoinvestitionen mit 11,7 Millionen erneut verhältnismässig hoch aus, wie der Gemeinderat schreibt. Im Budget 2019 betrugen sie noch 8,4 Millionen. Im aktuellen Budget aufgeführt sind etwa die Erneuerung von Wasserleitungen (1 Million), Arbeiten an der Abwasserreinigungsanlage (0,9 Millionen), Sanierungen von Strassen (0,7 Millionen).

Die grössten Positionen machen aber der Neubau des Feuerwehrgebäudes (3,1 Millionen) und jener des Werkhofs (2,5 Millionen) im Quartier Schwäntenmos aus. Die Zumiker stimmen am 17. November an der Urne über ein entsprechendes Projekt ab. Die Investitionen dafür sollen in den Folgejahren durch Landverkäufe teilweise refinanziert werden.

Erstellt: 07.11.2019, 17:23 Uhr

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