Zumikon

Zumikon macht ohne Label weiter und unterstützt Sport

Der Zumiker Gemeindesteuerfuss bleibt bei 85 Prozent. Die Gemeinde verzichtet darauf, das Label Energiestadt zu erneuern.

Der Steuerfuss der Gemeinde Zumikon bleibt bei 85 Prozent.

Der Steuerfuss der Gemeinde Zumikon bleibt bei 85 Prozent. Bild: Manuela Matt, Archiv

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Einen noch schärferen Sparkurs, als der Gemeinderat vorgesehen hatte, schlug die gestrige Zumiker Gemeindeversammlung ein. Jedenfalls beim ersten Traktandum. Sie nahm nicht nur den Vorschlag an, auf die Rezertifizierung des Labels Energiestadt zu verzichten, sondern schickte gleich auch den gemeinderätlichen Antrag bachab, jährlich 60 000 Franken speziell für energiesparende Massnahmen zu budgetieren.

Die eingesparten 60 000 Franken wurden anschliessend bei der Behandlung des Budgets 2016 wieder ausgegeben. Die von 196 Stimmberechtigten besuchte Versammlung folgte dem Antrag von Thomas Hagenbucher, die Beiträge an die Sportvereine nicht zu kürzen. Die Vereine erhalten damit weiterhin 200 Franken pro Junior statt nur 50. Ein Antrag auf Beibehaltung des Taxifahrdienstes für Senioren – im Budget etwa 4000 Franken – wurde hingegen mit 91 zu 59 Stimmen abgelehnt.

Viel diskutiert wurden die Ausgaben für den Spielplatz Farlifang. Liegenschaftenvorstand Thomas Epprecht (FDP) hatte aber mit seinen Argumenten die Versammlung klar auf seiner Seite, obwohl Patrick Moser namens der SVP beantragt hatte, den Budgetposten zu streichen.

Landkauf bleibt im Budget

Erfolglos blieben auch weitere Anträge der SVP. Sie wollte den Projektierungskredit streichen, mit dem der Gemeinderat Verwendungsmöglichkeiten abklären will für den frei gewordenen Raum des Lernschwimmbeckens Juch. Auch die 200 000 Franken für die Bushaltestelle Altes Gemeindehaus und die Investition von 3,3 Millionen für einen allfälligen Landkauf für Alterswohnungen beliess die Versammlung im Budget.

In der Schlussabstimmung konnte Gemeindepräsident Jürg Eberhard (FDP) ein überwältigendes Mehr konstatieren für das Budget 2016 und damit für einen gleichbleibenden Steuerfuss von 85 Prozent. Finanzvorsteherin Barbara Messmer (CVP) wies aber darauf hin, dass voraussichtlich in den kommenden Jahren die Ausgaben viel stärker steigen werden als die Einnahmen.

Diskussionslos genehmigte die Versammlung die Änderung des Sekundarschulvertrags mit Zol­likon, die Statutenänderung des Zweckverbands ARA Küsnacht-Erlenbach-Zumikon, den allgemeinen Teil des neuen Gebührenreglementes und die Bauabrechnung über die Erweiterung des Schulhauses Juch. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 08.12.2015, 08:26 Uhr

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