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Zentrumsprojekte sind für Gemeinden eine Knacknuss

Ein Zentrum beidseits der Gleise – das schwebte dem Gemeinderat einst in Küsnacht vor. Die Vorarbeiten begannen in den 90er-Jahren. Im Dezember 2007 endete das Vorhaben abrupt: Die Gemeindeversammlung lehnte die Gestaltungspläne für das bergseitige Areal an der Zürichstrasse und das seeseitige SBB-Areal ab. Viele fanden die Projekte überdimensioniert. Der Gemeinderat wollte an der Zürichstrasse für 70 Millionen ein Wohn- und Geschäftshaus samt Tiefgarage und einen Platz mit Bistro bauen – eine «Dorfterrasse», wie das Projekt hiess. Die SBB planten auf ihrer Seite zwei Wohn- und Geschäftshäuser.
Nachdem mehrere Vorgängerprojekte gescheitert waren, unternahm der Meilemer Gemeinderat ab 2001 einen neuen Anlauf. Das Projekt «Nucleus» unterlag aber im Juni 2008 an der Urne mit fast 60 Prozent Nein-Stimmen. Die IG Dorfkern hatte erfolgreich gegen den geplanten Baurechtsvertrag mit der Investorin Swisscanto opponiert. Ihrer Meinung nach wurden dieser zu viele Zugeständnisse gemacht. Hinter dem Gemeindehaus waren drei Häuser mit Wohnungen und Läden, eine  Tiefgarage sowie ein Dorfplatz statt des Parkplatzes vorgesehen. Geplant war auch die Erweiterung des Gemeindehauses.
Bereits am 22. März könnte das nächste Projekt einer Behörde scheitern. Dann befindet die  Zolliker Gemeindeversammlung über zwei Initiativen. Sie konkurrenzieren das Vorhaben, das der Gemeinderat 2013 angestossen hat. Dieser möchte das Areal des ehemaligen Altersheims Beugi im Baurecht abgeben. Ein Investor soll darauf fünf Bauten mit Mietwohnungen, Gewerbe- fläche, Tiefgarage und Grossverteiler bauen. Initiant Stephan Brändli verlangt stattdessen, dass die Gemeinde selber baut. Und Jürg Widmer will, dass die Gemeinde das Areal ausschliesslich den Zolliker Baugenossenschaften im Baurecht abgibt.
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Grösste Herausforderung

«Nicht vor der Haustür»