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Zahn der Zeit nagt an Milliardenwert

Ufermauern, Hafenmolen und Schiffstege sind am Zürichsee in die Jahre gekommen. Höchste Zeit, die Anlagen zu sanieren. Doch das kostet die Gemeinden in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren hunderte Millionen Franken.

Christian Dietz-Saluz
Diese Uferanlage in Kilchberg sieht oben noch passabel aus. Ihr wahrer Zustand ist aber erst mit einer Unterwasser-Analyse feststellbar.
Diese Uferanlage in Kilchberg sieht oben noch passabel aus. Ihr wahrer Zustand ist aber erst mit einer Unterwasser-Analyse feststellbar.
David Baer
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Aussen hui innen pfui. Übertragen auf die Seeufer lautet das Sprichwort: Was an Land gut aussieht, kann unter Wasser schwer beschädigt sein. 80 bis 100 Jahre alt sind die meisten Ufermauern, Stege und Hafenanlagen am Zürichsee und Obersee. Wellen, Wind und Temperaturunterschiede setzen den Bauwerken unablässig zu – bis sie absacken, einstürzen oder zerfallen.Experten des Ingenieursbüros Staubli, Kurath und Partner AG (SK&P, Zürich/Zug) führten diese Woche Gemeindevertreter an einer Fachveranstaltung in Küsnacht das brisante Thema vor Augen. Es geht um die Werterhaltung von Bauwerken am Wasser. Sie müssen genauso unterhalten werden wie Strassen, Werkleitungen und Infrastruktur in den Städten und Gemeinden.

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