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Wie ein Bauprojekt zum Politikum wurde

Zwei geplante Mehrfamilienhäuser haben im Stäfner Quartier Oberhausen eine heftige Debatte über verdichtetes Bauen ausgelöst. Sowohl das Gericht als auch das Volk müssen nun einen Schiedsspruch fällen. Als Erstes ist die Gemeindeversammlung vom Montag an der Reihe.

Eine Frage der Perspektive: An der Stelle, wo die frühere Buchhandlung Kupper steht, befürchten die Initianten grosse Bauvolumen.
Eine Frage der Perspektive: An der Stelle, wo die frühere Buchhandlung Kupper steht, befürchten die Initianten grosse Bauvolumen.
Michael Trost

Drei oder nur zwei Geschosse – so lautet zurzeit die Streitfrage im Stäfner Quartier Oberhausen. Die Gemeindeversammlung wird sie am Montag klären – dann, wenn sie über die sogenannte Initiative Rütliweg abstimmt. Mit dieser fordern Quartierbewohner, dass die Zahl der erlaubten Vollgeschosse von Häusern im Gebiet um den Rütliweg von drei auf zwei reduziert wird.Das Anliegen hat in Stäfa bisher wenig Anklang gefunden: Der Gemeinderat ist dagegen, weil er darin in erster Linie Eigeninteressen der Initianten sieht und weil in zentralen Lagen dicht gebaut werden solle. Ähnlich argumentieren die FDP, die SVP, die SP und die Grünliberalen, die den Vorstoss alle ablehnen.

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