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Wenn mit dem Baby nicht alles rosa ist

Nach der Geburt eines Kindes herrscht nicht nur eitel Sonnenschein. Mit einer neuen Gruppentherapie will das Psychiatriezentrum Männedorf junge Mütter unterstützen.

Mirjam Bättig-Schnorf
Mit der einen Hand kochen, mit der anderen das Baby halten: Mütter von Kleinkindern sind im Alltag stark gefordert – und manchmal überfordert.
Mit der einen Hand kochen, mit der anderen das Baby halten: Mütter von Kleinkindern sind im Alltag stark gefordert – und manchmal überfordert.
Keystone

Simone ist 31, und seit kurzem Mutter des kleinen Leon. Ein Wunschkind. Doch nach der Geburt verläuft nichts so, wie sie es sich vorgestellt hat: Statt tiefste Glücksgefühle zu erleben, vergiesst sie zahlreiche Tränen. Statt entspannt mit dem schlummernden Kind spazieren zu gehen, pilgert sie den Wohnungskorridor rauf und runter mit dem schreienden Baby auf dem Arm. Simone zweifelt mehr und mehr an ihren Fähigkeiten als Mutter und verspürt Leon gegenüber widersprüchliche Gefühle. Sie wird zunehmend depressiv.

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