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«Wenn ich einen Pilz nicht klar erkenne, gebe ich ihn nicht frei»

Die Pilzkontrolleure in Küsnacht überprüfen die Funde vieler Pilzler. Sie erkennen in Sekundenschnelle, ob ein Pilz essbar, ungeniessbar oder gar giftig ist. Für einige seltene Funde geben sie auch Rezepttipps mit.

Jonas Brännhage begutachtet den Fund einer Pilzsammlerin – die meisten Pilze kann er in Sekundenschnelle identifizieren
Jonas Brännhage begutachtet den Fund einer Pilzsammlerin – die meisten Pilze kann er in Sekundenschnelle identifizieren
Michael Trost

Vorsichtig breitet die erste Besucherin der Pilzkontrolle ihre Ausbeute vor Jonas Brännhage aus. Er hebt den ersten Pilz auf, schaut ihn kurz an und riecht daran. «Das ist ein Fleischblasser Milchling», sagt er. «Definitiv nicht essbar.» Brännhage erklärt der Besucherin der Pilzkontrolle Küsnacht, woher der Name «Milchling» kommt. Er schneidet den Pilz auf, und eine weisse, milchähnliche Flüssigkeit wird sichtbar. Er legt den ungeniessbaren Pilz in eine leere, silberne Schachtel und schaut sich den nächsten Fund an. «Ich habe die Pilze beim Schützenhaus Erlenbach gefunden», sagt die Pilzlerin. «Es hatte mehr als genug.»

Es gibt über 7500 Pilzarten in der Schweiz. Bild: Michael Trost
Es gibt über 7500 Pilzarten in der Schweiz. Bild: Michael Trost

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