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Wenn Blasmusik auf Anästhesie trifft

«Musik und Wort» ist am Sonntagnachmittag im Uetiker Schulhaus Mitte angesagt. Dabei handelt es sich um ein Benefizkonzert des örtlichen Uotinchova-Brass-Quintetts mit Textbeiträgen des Narkosearztes Christoph Schubert.

Von ABBA bis Beethoven: Das Uetiker Uotinchova-Brass-Quintett studiert ein bunt gemischtes Programm ein.
Von ABBA bis Beethoven: Das Uetiker Uotinchova-Brass-Quintett studiert ein bunt gemischtes Programm ein.
Moritz Hager

Untermalen Gedichte und Kurzgeschichten ein sonntägliches Konzert von fünf Blechbläsern – dann erwartet man womöglich nicht als Erstes, aus der Welt der Anästhesie zu hören. Genau dies jedoch wird am kommenden Sonntag in Uetikon der Fall sein.

Der Narkosearzt Christoph Schubert lässt dann in seinen Berufsalltag einblicken – dies im Rahmen des Anlasses «Musik und Wort», zu dem das Uotinchova-Brass-Quintetts einlädt. So wenig fassbar das Thema der Texte und so rätselhaft der Name der Organisatoren sein mag: Hinter der Veranstaltung verbirgt sich weder die Darbietung einer fremdländischen Musikformation noch ein Fachreferat in trockenen Medizinerdeutsch. Sondern zum einen das Uetiker Blechblasquintett, das sich den Namen seiner Heimatgemeinde aus dem zwölften Jahrhundert – Uotinchova – gegeben hat. Und zum andern Anekdoten aus dem Spitalalltag mit satirischer Färbung.

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