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Jetzt kommt die sanfte Öko-Revolution im Rebberg

Die Winzer am Zürichsee setzen vermehrt auf Rebsorten, die gegen Pilze und Krankheiten natürliche Abwehrkräfte besitzen. Das spart den Einsatz von Spritzmitteln.

Der Küsnachter Winzer Diederik Michel setzt im Dorfzentrum ganz auf Reben, die kaum mehr gespritzt werden müssen.
Der Küsnachter Winzer Diederik Michel setzt im Dorfzentrum ganz auf Reben, die kaum mehr gespritzt werden müssen.
Patrick Gutenberg

Sauvignac, Muscaris, Solaris, Souvigner Gris, Cabernet Jura, Divico: Der Weinbau erlebt derzeit eine kleine Revolution. Neue Namen tauchen auf den Flaschenetiketten auf. Es sind Piwi-Sorten – pilzwiderstandsfähige Reben, die genetisch die gefürchteten Krankheiten Botrytis, Falschen und Echten Mehltau abwehren. Davon profitieren die Natur und die Winzer. Denn die Piwi-Sorten sparen mehr als die Hälfte an Spritzmitteln, es braucht weniger Traktorfahrten im Rebberg. Dies wiederum mindert den Energieaufwand und die Bodenbelastung.

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