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Weltrekord für längste Kugelbahn geht nach Stäfa

Die Stäfner Firma Sensirion nutzt ihr Mitarbeiterwochenende für einen Weltrekord. Rund 600 Mitarbeiter errichteten innerhalb eines Tages die längste Kugelbahn der Welt und schlugen den bisherigen Rekord damit um Längen.

Trotz schlechtem Wetter errichteten die Mitarbeiter von Sensirion eine über zwei Kilometer lange Kugelbahn.
Trotz schlechtem Wetter errichteten die Mitarbeiter von Sensirion eine über zwei Kilometer lange Kugelbahn.
zvg

Den Weltrekord für den kleinsten Sensoren hat der Sensorenhersteller Sensirion aus Stäfa bereits. Seit Kurzem darf sich die Firma nun auch Guinness-Weltrekordhalterin für die längste Kugelbahn nennen. Exakt 2858,9 Meter lang war die Bahn, welche von den rund 600 Mitarbeitern am Flumserberg aufgebaut wurde. Anlass für diesen erfolgreichen Weltrekordversuch war das alljährliche Mitarbeiterwochenende von Sensirion.

Das diesjährige OK habe sich mit diesem Weltrekordversuch für etwas komplett Neues und Spannendes entschieden, wie Andreas Meile, Kommunikationsverantworlicher bei Sensirion, sagt. «Das Ziel war natürlich der Weltrekord, im Vordergrund aber stand der Spass und das Miteinander. Das haben die Organisatoren wunderbar hinbekommen.» Denn trotz des schlechten Wetters sei die Stimmung gut und die Motivation hoch gewesen. «Klar wollten alle diesen Weltrekord erreichen, sowas schafft man ja nicht alle Tage», sagt Meile.

Nun im Guinness-Buch

Für diese Aufgabe wurden die Mitarbeiter in 25 Teams aufgeteilt. Jedes Team durfte dabei einen Streckenabschnitt von 100 Metern kreieren. Vorgegeben hätten die Verantwortlichen nichts, die Gestaltung der Strecke lag ganz alleine bei den Teams. «Dass unsere Mitarbeiter auch im Geschäftsalltag sehr kreativ und innnovativ sind, sah man den verschiedenen Streckenabschnitten an», sagt Meile. So hatte die Bahn mal die Form eines riesigen «S» oder eines liegenden Loopings.

«Klar wollten alle diesen Weltrekord erreichen, sowas schafft man ja nicht alle Tage.»

Andreas Meile, Leiter Kommunikation

Damit es nicht nur beim Weltrekordversuch blieb, musste die Kugel ohne Antrieb oder fremde Hilfe vom Start bis ins Ziel rollen. Um dem Ganzen einen offiziellen Charakter zu verleihen, wartete am Ziel die Rekordrichterin von Guinness World Records Seyda Subasi-Gemici und bestätigte den Versuch.

Neben den Mitarbeitern von Sensirion freute sich auch Heinrich Michel, CEO der Bergbahnen Flumserberg, über den Rekord: «Obwohl das Wetter überhaupt nicht mitgespielt hat, reichte es am Schluss, das ist genial. Nun sind wir selbstverständlich stolz, ebenfalls Teil dieses Weltrekords zu sein.»

Keine neue Geschäftssparte

Auch bei den Verantwortlichen bei Sensirion ist man zufrieden mit dem Ergebnis. «Die Mitarbeiter hatten Spass und die Zusammenarbeit konnte gefördert werden», sagt Meile. Ob Sensirion nun auch mit der Herstellung von Kugelbahnen beginnen wird? «Nein, das gehört definitiv nicht in unseren Geschäftsbereich», sagt Andreas Meile und lacht dabei.

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