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Wasserstand des Zürichsees sinkt weiter

Die erneute Hitzewelle und anhaltende Trockenheit haben die Schweizer Gewässer auf tiefe Niveaus sinken lassen. Auch der Zürichsee hat wenig Wasser.

Der heisse Sommer lässt den Wasserstand des Zürichsees sinken.
Der heisse Sommer lässt den Wasserstand des Zürichsees sinken.
Symbolbild, Keystone

Die Wasserstände und Abflüsse der Schweizer Gewässer liegen unter den jahreszeitlichen Normen. Insbesondere im Mittelland, im Jura sowie im Tessin führen viele kleinere und mittlere Fliessgewässer Niedrigwasser, einzelne kleine Fliessgewässer können sogar abschnittsweise trocken fallen, teilt das Bundesamt für Umwelt BAFU heute mit. Aber auch grosse Fliessgewässer, wie beispielsweise die Aare, die Limmat, die Reuss und der Rhein weisen zurzeit einen sehr tiefen Abfluss auf.

Auch an den Seen, insbesondere am Zürich-, Walen-, am Vierwaldstätter-, am Zuger- sowie am Sarnersee, liegen die Pegel weit unter der jahreszeitlichen Norm. Die Pegelstände dürften in den nächsten Tagen weiter sinken, wobei infolge von Gewittern kleine und mittelgrosse Fliessgewässer kurzzeitig ansteigen dürften. Die Niedrigwassersituation wird sich insgesamt kaum entschärfen.

Schifffahrt auf Rhein eingeschränkt

Der Hitzesommer macht auch der Rheinschifffahrt zwischen Schaffhausen und dem Bodensee zu schaffen. Wegen des niedrigen Wasserstandes können die Schiffe von Stein am Rhein SH bis Diessenhofen TG nicht fahren. Wie lange der Unterbruch dauert, ist noch unklar, wie es am Montag auf der Homepage der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) hiess. «Wir hoffen auf baldige Niederschläge am richtigen Ort», sagte URh-Sprecher Thomas Rist auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

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