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Wasserhose fegt über den Zürichsee

Am Samstagmorgen hat sich auf dem Zürichsee zwischen Männedorf und Richterswil eine eindrückliche Wasserhose gebildet.

Spektakuläres Schauspiel auf dem Zürichsee: Am Samstagmorgen bildete sich ca. zwischen 9.30 und 9.45 Uhr diese Wasserhose.
Spektakuläres Schauspiel auf dem Zürichsee: Am Samstagmorgen bildete sich ca. zwischen 9.30 und 9.45 Uhr diese Wasserhose.
Ulrich Isler, Leserreporter
Dieses Bild zeigt, dass die Wasserhose in Kontakt mit der Wasseroberfläche stand. Durch die Verwirbelung entsteht Gischt.
Dieses Bild zeigt, dass die Wasserhose in Kontakt mit der Wasseroberfläche stand. Durch die Verwirbelung entsteht Gischt.
Ulrich Isler, Leserreporter
Gegen 9.45 Uhr löste sich die Wasserhose wieder auf.
Gegen 9.45 Uhr löste sich die Wasserhose wieder auf.
Martin Tschupp, Leserreporter
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Eine grosse Wasserhose hat heute Morgen viele Bewohner der Zürichseeregion in Atem gehalten. Das Naturschauspiel ereignete sich um etwa 9.30 Uhr auf dem See zwischen Richterswil und Männedorf. Gemäss Augenzeugen bewegte sich die Wasserhose Richtung Osten und löste sich um 9.45 Uhr wieder auf.

Wasserhosen dieser Grösse entstehen auf dem Zürichsee nur alle paar Jahre. Damit eine Wasserhose entstehen kann, braucht es in erster Linie einen grossen Temperaturunterschied zwischen dem Seewasser und der Luft. Dann können sich aus Schauer- und Gewitterzellen, die über die Wasserfläche ziehen, solche «Rüssel» entwickeln. Die Bedingungen waren am Samstagmorgen ideal. Der See weist eine Temperatur von ca. 22 Grad auf. Die Luft hatte sich nach einem Kaltlufteinbruch in den frühen Morgenstunden auf Temperaturen von 13 bis 14 Grad abgekühlt.

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