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«Wandern ist Seelentherapie»

Der Spiegel ernannte ihn einst zum «Schweizer Wanderpapst», im Interview erzählt der in Zollikerberg wohnhafte Thomas Widmer, wie ein Appenzeller Bub nach Saudiarabien kam.

Thomas Widmer geht jahraus, jahrein zweimal in der Woche wandern. Trotz seinem Entdeckungsdrang ist der 56-Jährige auch immer wieder in der Zürichseeregion unterwegs. So gehört etwa der Pflugstein ob Erlenbach (Bild) zu seinen Lieblingsorten.
Thomas Widmer geht jahraus, jahrein zweimal in der Woche wandern. Trotz seinem Entdeckungsdrang ist der 56-Jährige auch immer wieder in der Zürichseeregion unterwegs. So gehört etwa der Pflugstein ob Erlenbach (Bild) zu seinen Lieblingsorten.
Manuela Matt

Schneller, höher, weiter – manch einer mag beim Prädikat Wanderpapst, welches der «Spiegel» Ihnen vor einigen Jahren verlieh, an einen Kampfwanderer denken, dessen Kleiderschrank nur aus Funktionswäsche besteht.

Das bin ich definitiv nicht. Kampfmässig auf den Berg stürmen, einfach um ihn von einer Liste abzuhaken, das entspricht mir nicht. Sicherlich gehört der sportliche Aspekt dazu. Wandern ist aber auch ein Natur- und Kulturerlebnis. Das Essen ist beispielsweise ebenso wichtig wie die körperliche Ertüchtigung.

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