Zollikon

Von Dienstmädchen, Nannys und Dogsittern

Das Ortsmuseum Zollikon widmet sich in der neuen Sonderausstellung, «Dienstmädchen, Nanny und Dogsitter», den Hausangestellten von einst und heute.

1930 arbeitete in fast jeder zweiten Haushaltung in Zollikon eine Hausangestellte. Das Ortsmuseum widmet ihnen eine Sondersausstellung. Im Bild: «Zimmermädchen» Jolanda Ebner (links) und Kollegin aus dem Jahr 1957.

1930 arbeitete in fast jeder zweiten Haushaltung in Zollikon eine Hausangestellte. Das Ortsmuseum widmet ihnen eine Sondersausstellung. Im Bild: «Zimmermädchen» Jolanda Ebner (links) und Kollegin aus dem Jahr 1957. Bild: zvg

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1930 hatte in fast jedem zweiten Zolliker Haushalt eine Hausangestellte gearbeitet, wie das Ortsmuseum am Mittwoch zu seiner Ausstellung schreibt. Die bürgerlichen Haushalte funktionierten damals insbesondere dank Köchinnen, Küchenhilfen, Dienst- und Kindermädchen, Waschfrauen und Glätterinnen, Hausdienern und Dienstboten.

Die Sonderausstellung blickt hundert Jahre zurück und zeichnet Diskurse über Arbeitsbedingungen im Hausdienst nach. Diese tangieren nach wie vor aktuelle Themen wie Migration, soziale Ungleichheit und die Frage nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

1930 gab es dies wohl noch nicht: Heutzutage haben auch Hunde einen Babysitter. Im Bild die Haustierbetreuerin Michèle Graf.

Das ganze Betreuer-Spektrum kommt zu Wort

Zudem wurden für die Ausstellung auch moderne Pendants der Hausangestellten interviewt: So kommen ein Au-Pair, ein Butler, eine Haushälterin, eine Haustierbetreuerin, eine Tagesmutter und eine Seniorenbetreuerin zu Wort, die in der Region arbeiten.

Die Sonderausstellung im Zolliker Ortsmuseum wird am 28. Oktober eröffnet. Bis zur Finissage am 31. März 2018 finden verschiedene Vorträge und weitere Veranstaltungen statt. (past/sda)

Erstellt: 11.10.2017, 10:21 Uhr

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