Küsnacht

Viele gute Gründe für und gegen die Ehe

Das Laientheater Limberg lädt zum unterhaltsamen Theaterabend ein. Die zehn Schauspielerinnen und Schauspieler bringen die Komödie «Drum prüfe, wer sich ewig windet» auf die Bühne.

Ehestifterin und Eheverhinderer liefern einander ein Ping-Pong-Spiel auf der Limberg-Bühne.

Ehestifterin und Eheverhinderer liefern einander ein Ping-Pong-Spiel auf der Limberg-Bühne. Bild: Manuela Matt

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Die Komödie «Drum prüfe, wer sich ewig windet» von Hans Schimmel spielt in zwei Büros. Das eine gehört Silvia Rapp, gespielt von Rosmarie Schneuwly. Silvia Rapp hat ein Ehevermittlungsinstitut. Ihr grösstes Glück ist es, Frauen dabei zu unterstützen, sich Männer zu angeln und sie in den Hafen der Ehe einlaufen zu lassen.

Im Büro nebenan sitzt Bernie Bleibtreu, gespielt von Sven Wenzl. Bleibtreu verfolgt genau das Gegenteil seiner Nachbarin. Mit seinem Eheverhinderungsinstitut «Bleib allein, aber glücklich» will er seine Geschlechtsgenossen vor der Ehe bewahren. Dies, weil ihn seine Ex-Frau nach der Scheidung wie eine Weihnachtsgans ausgenommen hat. Das Stück, das morgen Freitag Premiere feiert, verspricht einen unterhaltsamen und lustigen Abend.

Anspruchsvolles Stück

Dass das Laientheater Limberg dieses Jahr genau dieses Stück auf die Bühne bringt, dafür verantwortlich ist der Regisseur Roman Ribi. Er führt zum zweiten Mal Regie. «Als ich das Stück gelesen habe, wusste ich, dass wir das machen müssen», erzählt er. Für die zehn Schauspielerinnen und Schauspieler sei das Stück anspruchsvoller als das im vergangenen Jahr. Auch sei es aufwendiger, die Anforderungen an die Schauspielkünste der zehn Frauen und Männer höher.

Obwohl das Hin- und Her auf der Bühne – fast wie ein Ping-Pong-Spiel – zwischen den beiden Büros für die Zuschauer Sinn macht, so ist es für die Schauspieler kein logischer Ablauf. Kurz an einem Beispiel erklärt: Silvia Rapp spricht mit ihrer Kundin, stellt ihr eine Frage, aber anstelle dass eine Antwort der Kundin kommt, antwortet der Kunde von Bernie Bleibtreu im Büro nebenan.

«Das ist eine grosse Herausforderung für die Schauspieler», ist sich Roman Ribi bewusst. Doch, obwohl sie ein Laientheater seien, wollten sie den Zuschauern etwas bieten. «Natürlich soll es in erster Linie Spass machen, aber eine gewisse Ernsthaftigkeit erwarte ich auch von den Schauspielern», sagt Ribi.

Seit Ende Oktober probt die Theatertruppe zwei Mal wöchentlich. Angefangen hat das mit Leseproben, dann wurden einzelne Szenen auf der Bühne geübt, und seit anfangs Januar gibt es Durchläufe.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler seien bereit, ist Roman Ribi überzeugt. Er ist sich sicher, dass die Zuschauer mit diesem etwas untypischen Schwank während gut zwei Stunden viel zu lachen haben werden.

Freitag, 2., und Samstag, 3. Februar, 19.30 Uhr, mit Restaurationsbetrieb. Sonntag, 4. Februar, 14 Uhr, mit Kaffe und Kuchen; Türöffnung 1 Stunde vorher. Schulhaus Limberg. Vorverkauf Drogerie Ritzmann, Zumikon, oder Tabatière Vollenweider, Küsnacht, und Abendkasse. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 31.01.2018, 14:59 Uhr

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