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«Viele Angehörige von psychisch Kranken leiden mit»

Wer jemanden im Umfeld hat, der an einer psychischen Krankheit leidet, weiss oft nicht, wie weiter. Hier setzt die Klinik Clienia Schlössli mit einem neuen Angebot an.

Jürg Dinkel, Pflegeexperte und Leiter der Angehörigenarbeit in der Klinik Schlössli (von links), Pflegefachmann Arno Fransen und Sozialarbeiter Tobias Furrer.
Jürg Dinkel, Pflegeexperte und Leiter der Angehörigenarbeit in der Klinik Schlössli (von links), Pflegefachmann Arno Fransen und Sozialarbeiter Tobias Furrer.
David Baer

Wie nehmen Sie Angehörige von psychisch Erkrankten wahr?

Arno Fransen: Sie sind aufgewühlt und haben viele Fragen. Auf meiner Station – ich arbeite mit jungen Erwachsenen – sind sie sehr präsent.Tobias Furrer: Angehöriger eines psychisch Kranken zu sein bedeutet häufig einen Kraftakt. Viele leiden mit und sind erschöpft.Jürg Dinkel: Ein grosses Thema sind Schuldgefühle.

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