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«Vereinsamung macht krank»

Was die Vitalität bis ins Alter beeinflusst und wie das Ende kein «Kampf an Schläuchen» wird: Darüber sprach der ehemalige Zürcher Stadtarzt Albert Wettstein.

«Beziehungen sind der schützende Faktor schlechthin», sagt Albert Wettstein.
«Beziehungen sind der schützende Faktor schlechthin», sagt Albert Wettstein.
pd

Es ist nicht das schwache Herz, nicht die Arthrose und auch nicht die nachlassende Gehirnleistung, worunter die älteren Menschen hierzulande besonders leiden. Nein: «Der Krankmacher Nummer eins ist die Vereinsamung.»

Das sagt, wer es wissen muss: Albert Wettstein, ehemaliger langjähriger Zürcher Stadtarzt. Bis zu hundert Hausbesuche hat er in dieser Funktion pro Jahr abgestattet. Heute ist der 72-Jährige Privatdozent für geriatrische Neurologie an der Universität Zürich und ebenda Leitungsmitglied des Zentrums für Gerontologie.

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