Ürikon

Unbekannte stossen Koni vom Sockel

Erneut haben Vandalen die Holzskulptur des Oetwiler Künstlers Richi Merk heimgesucht. Nun hat der Ortsverein Ürikon, der die Figur aufstellen liess, genug.

Im August befanden sich Üri (hinten) und Koni noch glücklich vereint an ihrem Platz. Diesen Mittwoch aber fand der Ortsverein Koni im Gebüsch liegend vor, als hätte ihm jemand den Hintern versohlt.

Im August befanden sich Üri (hinten) und Koni noch glücklich vereint an ihrem Platz. Diesen Mittwoch aber fand der Ortsverein Koni im Gebüsch liegend vor, als hätte ihm jemand den Hintern versohlt. Bild: PD/Ortsverein Ürikon

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Koni scheint eine Reizfigur zu sein. Die Holzskulptur an der Ecke der Ritterhausstrasse und der Stationsstrasse hat zum wiederholten Mal die Aufmerksamkeit von Vandalen auf sich gezogen. Unbekannte haben ihn am Mittwoch wortwörtlich vom Sockel gestossen. «Er wurde mitsamt der Halterung mutwillig aus dem Stein ausgerissen und in die Stauden geworfen», teilt Andreas Rudin vom Ortsverein Ürikon mit. «Traurig liegt er, mit dem Gesicht nach unten, im Gebüsch.»

Erst vor zwei Monaten sind der Lausbub mit dem Rotschopf und sein älterer Kollege Üri von Neuem beim Bänkchen am Strassenrand montiert worden. Ihr Schöpfer, Holzkünstler Richi Merk aus Oetwil, hatte die Figuren im Auftrag des Vereins repariert beziehungsweis neu geschaffen, nachdem sie im vergangenen Jahr zerstört worden waren. Unbekannte hatten damals Üri den Arm abgehackt, Koni wurde gar geköpft.

Unbekannte haben Koni im Frühling 2018 gezielt den Kopf abgeschlagen. Bild: PD

Sein Haupt tauchte später in einem Müllcontainer wieder auf. Schon davor waren Vandalen Koni an die hölzerne Gurgel gegangen.

Jetzt ist es vorbei

Soweit er festgestellt habe, sei die Figur dieses Mal nicht ernsthaft beschädigt, sagt Andreas Rudin. Dennoch ist die Zerstörungswut für den Ortsverein ein leidiges Thema. Er wird wie beim letzten Mal Anzeige gegen Unbekannt erstatten, auch wenn dies damals wenig gebracht hat. Wie es mit den Holzfiguren weiter gehe, werde der Vorstand zudem an der nächsten Sitzung beschliessen. Sicher sei aber, dass die Figuren nicht mehr am angestammten Platz aufgestellt werden könnten. Andreas Rudin ist konsterniert. «Die Kunstwerke von Richi Merk sind in der Bevölkerung von Ürikon sehr beliebt. Sie werden im Dorfbild fehlen.»

Erstellt: 10.10.2019, 14:45 Uhr

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