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Uetikon rechnet mit einem leichten Plus

Die Gemeinde Uetikon budgetiert fürs Jahr 2018 ein leichtes Plus von 320 000 Franken. Der Steuerfuss soll unverändert bei 87 Prozent bleiben. Grosse Investitionen plant Uetikon vorerst nicht – auch wegen seiner Zukuntspläne.

Ein integraler Teil der Uetiker Investionspläne: Das See-Areal der Chemie Uetikon, welches die Gemeinde gemeinsam mit dem Kanton gekauft hat.
Ein integraler Teil der Uetiker Investionspläne: Das See-Areal der Chemie Uetikon, welches die Gemeinde gemeinsam mit dem Kanton gekauft hat.
Archiv Reto Schneider

Gut 320 000 Franken beträgt das Plus, mit dem Uetikon fürs Jahr 2018 plant. Wie der Gemeinderat mitteilt, ergibt sich diese Summe aus 40,8 Millionen auf der Aufwand- und 41,1 Millionen Franken auf der Einnahmeseite. Dadurch dürfte sich das Uetiker Eigenkapital auf 44,4 Millionen erhöhen. Der Steuerfuss soll mit 87 Prozent gleich bleiben.

Auf der Einnahmenseite rechnet die Gemeinde mit um gut 380 000 Franken höheren Einnahmen bei den ordentlichen Staats- und Gemeindesteuern. Dies hänge mit der steigenden Einwohnerzahl zusammen – im Februar hatte Uetikon den 6000. Einwohner begrüsst. Im Laufe des Jahres ist zudem eine dreistellige Zahl weiterer Bewohner zugezogen. Bei den Grundstückgewinnsteuern erwartet die Gemeinde Erträge, die um eine halbe Million höher liegen. Voraussichtlich werden sich die Steuereinnahmen auf 31,6 Millionen belaufen. Bei den Investitionen rechnet die Gemeinde mit Nettoausgaben von 4,2 Millionen Franken. Die Sanierung Alte Bergstrasse schlägt mit 1,8 Millionen Franken zu Buche, während der Rundibach 600 000 und die Ortsplanung 500 000 Franken kosten werden. Die Sanierung des Riedstegsaals beläuft sich auf fast 400 000 Franken.

Sparen für das Areal am See

Steigende Kosten verzeichnet Uetikon bei der Pflegefinanzierung und der Sozialen Wohlfahrt. Während die Pflegefinanzierung um 6,7 Prozent steigt, fliessen 3,6 Prozent mehr in die soziale Wohlfahrt. Die Abgabe in den Finanzausgleich, die auf den Steuereinnahmen von vor zwei Jahren basiert, soll hingegen um 730 000 Franken sinken. 5,6 Millionen Franken muss Uetikon an den Kanton abliefern. Tiefere Ausgaben prognostiziert die Gemeinde auch im Bildungsbereich bei der Sonderschulung.

«Wir haben stabile Verhältnisse», beurteilt Finanzvorsteher Hans Gantner (FDP) die Lage Uetikons. Der Cashflow steige, der Selbstfinanzierungsgrad sei 83 Prozent und das Nettovermögen betrage 15 Millionen. Auch beim Steuerfuss gibt der Gemeinderat Entwarnung: Er gehe davon aus, dass dieser in den nächsten Jahren stabil bei 87 Prozent bleibe. Grosse Investitionen plant die Gemeinde in der nahen Zukunft nicht. Dies hat mit der mittel- und langfristigen Perspektive zu tun. «Im Hinblick auf das Gymnasium werden wir keine neuen grossen Investitionen machen», erklärt Gantner. Es gehe darum, Reserven zum Investieren zu haben.

Die Gemeinde hat das See-Areal der Chemie Uetikon gemeinsam mit dem Kanton gekauft. Es soll nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Uetikerinnen und Uetiker erschlossen werden. Endgültig über das Budget entscheiden wird die Gemeindeversammlung vom 4. Dezember.

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