Uetikon

Uetiker genehmigen Budget 2019

Mit nur einer Gegenstimme hiessen die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung den Voranschlag 2019 gut. Der Steuerfuss bleibt bei 87 Prozent.

Der Steuerfuss in Uetikon bleibt bei 87 Prozent – diesen Entschluss fällten die Stimmberechtigten am Montagabend.

Der Steuerfuss in Uetikon bleibt bei 87 Prozent – diesen Entschluss fällten die Stimmberechtigten am Montagabend. Bild: Archiv Reto Schneider

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Die Gemeinde Uetikon rechnet mit schwarzen Zahlen: Sie veranschlagt fürs kommende Jahr ein Plus von 340 800 Franken. Trotz garstigen Wetters fanden sich am Montagabend 81 Uetiker zur ­Gemeindeversammlung im Riedstegsaal ein, um das positive Budget 2019 zu diskutieren. 80 von ihnen sagten Ja zum Voranschlag und zum gleichbleibenden Steuerfuss von 87 Prozent.

«Wir sind gut unterwegs», sagte Finanzvorstand Hans Gantner (FDP). Veranschlagt sind ein Aufwand von 44,9 Mio. und ein Ertrag von 45,2 Mio. Franken. Die Investitionen ins Verwaltungsvermögen werden sich wie 2018 auf knapp 4 Mio. Franken belaufen. Der Cashflow beträgt 3,9 Mio. Franken, was der Gemeinde erlaube, die geplanten Investitionen ohne Neuverschuldung zu ­finanzieren, sagte Gantner.

Gegenüber dem Budget 2018 erhöht sich insbesondere der Aufwand in der Vermögens- und Schuldenverwaltung. 1,06 Mio. Franken mehr als im letzten Budget veranschlagt kostet die Zwischennutzung des CU-Areals.

Unerwartetes erwarten

Als einzige Gemeinde am rechten Zürichseeufer nutzt Uetikon die Möglichkeit des neuen Gemeindegesetzes, finanzpolitische Reserven anzulegen. Sie budgetiert 2 Mio. Franken, um Schwankungen in den Jahresergebnissen aufzufangen sowie für die Zwischennutzung des Areals der Chemie Uetikon. «Wir wissen nicht genau, was uns erwartet. Bei einem solchen Unterfangen kann es Überraschungen geben», erklärte Gantner, betonte jedoch: «Die Reserven dienen nicht dazu, das Projekt vorzufinanzieren.»

In der anschliessenden Diskussion wurden Fragen zu den Lohnkosten gestellt und zur Kompetenz über die finanzpolitischen Reserven. Nicht jedoch die Frage, weshalb die Sanierung der Alten Landstrasse 2019 wieder als Budgetposten aufgeführt ist, die Gemeindepräsident Urs Mettler (parteilos) offensichtlich erwartet hatte. Die letztjährige Gemeindeversammlung hatte die Sanierung aus dem Budget 2018 gekippt. Abklärungen seien noch im Gange, sagte Mettler. Zum Schluss der Versammlung verlas der Gemeinderat die Antworten zu zwei Anfragen (Bericht dazu folgt). (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 04.12.2018, 07:22 Uhr

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