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Traumazentrum für Flüchtlinge soll 2019 öffnen

Beim ehemaligen evangelischen Tagungszentrum Boldern soll eine ambulante Praxisstelle für Flüchtlinge entstehen. Mit dem Unispital haben die Verantwortlichen einen Partner gefunden. Doch noch fehlt Geld – und es gibt kritische Fragen.

Ein Garten für Vertriebene soll das Projekt Hortus sein: Wer traumatische Erlebnisse gemacht hat, soll sich hier erholen können.
Ein Garten für Vertriebene soll das Projekt Hortus sein: Wer traumatische Erlebnisse gemacht hat, soll sich hier erholen können.
zvg / Beat Brechbühl

Es ist noch ein zartes Pflänzchen, das da wächst auf Boldern, und es hat auch den passenden Namen: Hortus, lateinisch für Garten. Vor einem Jahr wurde publik, dass der Trägerverein Boldern oberhalb von Männedorf ein Ambulatorium für traumatisierte und besonders schutzbedürftige Flüchtlinge schaffen will ­– gewissermassen ein geschützter Garten, in dem Vertriebene zu Ruhe kommen können. Das Projekt gehört zu den vier Bereichen, mit denen sich das ehemalige evangelische Tagungszentrum neu positionieren will. Dies wurde nötig, nachdem ihm die Landeskirche 2012 aus Spargründen den Studienbereich entzogen und die finanzielle Unterstützung gestrichen hat.

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