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Tötung eines Ehepaars war brutales Massaker

Dem 31-jährigen Schweizer, der in Zollikon seine Eltern getötet hat, wird im Juni der Prozess gemacht. Er hat nach einem Streit rund 60-mal auf seine Eltern eingestochen.

In einem Haus am Guggerweg in Zollikon geschah die furchtbare Tat.
In einem Haus am Guggerweg in Zollikon geschah die furchtbare Tat.
Archiv Manuela Matt

Die Wut des jungen Mannes muss unglaublich gross gewesen sein. Am 11. Oktober 2014 entbrannte ein Streit zwischen ihm und seinen Eltern in der Wohnung in einem beschaulichen Zolliker Quartier. Wütend seien die Eltern nach draussen gegangen, um zu rauchen. Der damals 30-jährige Sohn blieb in der Küche. Als sein Vater in die Wohnung zurückkehrte, eskalierte der Streit. Der Vater packte den Sohn an der Schulter und legte einen Arm um dessen Hals. Er solle «verreisen», er wolle ihn nicht mehr sehen, sagte der Vater zum Sohn. So steht es in der Anklageschrift, die der ZSZ vorliegt. Was dann kam, war nicht vorhersehbar und von unfassbarer Brutalität. Der Sohn nahm ein 25 Zentimeter langes Küchenmesser in die Hand, drehte sich um und stach wie von Sinnen auf seinen Vater ein. 18-mal insgesamt, immer auf den Kopf und den Oberkörper seines 63-jährigen Vaters.

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