Zürich/Herrliberg

Zugausfälle an der Goldküste

Am rechten Zürichsee-Ufer fielen am Donnerstagmorgen zwei Züge aus. Wegen einer technischen Störung ging es für die S16 und S7 ab Oerlikon nicht mehr weiter.

Die S7 nach Winterthur fiel am Donnerstagmorgen aus.

Die S7 nach Winterthur fiel am Donnerstagmorgen aus. Bild: Fabian Röthlisberger

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Für die S7 nach Rapperswil und die S16 nach Herrliberg-Feldmeilen hiess es am Donnerstagmorgen bereits am Bahnhof Oerlikon Endstation. Zuerst fuhr die S7, die um 6:35 Uhr von Winterthur nach Rapperswil aufbrach ab dort nicht mehr weiter. Grund dafür war eine technische Störung am Zug, wie die SBB per Lautsprecherdurchsage informierte. Dann fiel auch die S16 teilweise aus. Die S-Bahn, die um 7:01 Uhr am Flughafen Zürich in Richtung Herrliberg-Feldmeilen aufbrach, fuhr wegen einer Fahrleitungsstörung ebenfalls nur bis Zürich Oerlikon.

Pendler warteten am rechten Seeufer

Diese zwei Probleme seien unabhängig voneinander aufgetreten, sagt SBB-Sprecher Reto Schärli: «Weil aber gleich zwei Züge am Bahnhof Oerlikon die Gleise blockierten, hatte dies weiterreichende Auswirkungen.» In der Folge sei es zwischen Zürich Hardbrücke und Oerlikon zu Verspätungen und Zugausfällen gekommen, gewisse S-Bahnen mussten frühzeitig wenden.

Reisende nach Stäfa mussten eine halbe Stunde auf nächste S7 warten. Der Zug hielt ausserordentlich in Herrliberg-Feldmeilen um dort die wartenden Pendler aufzunehmen. Kurz nach 8 Uhr waren die Störungen wieder behoben. Es kam jedoch zu Folgeverspätungen und Zugausfällen.

Reisende spät informiert

Die am Bahnhof Oerlikon gestrandete S7 konnte auch die Fahrt in Gegenrichtung von Rapperswil nach Winterthur nicht wahrnehmen. Am Bahnhof Stäfa wurden die Reisenden erst kurz vor Abfahrt um 08.23 über den Ausfall informiert. «Das hätte der SBB auch früher einfallen können», sagte eine Frau, die am Gleis vergeblich auf den Zug wartete. Denn, dass auch diese Verbindung ausfallen würde, war ja eigentlich schon vor einer Stunde bekannt gewesen. SBB-Sprecher Reto Schärli hat Verständnis für den Unmut der Betroffenen und bedauert die Situation. «Die Durchsagen werden vom Zürich Hauptbahnhof aus gesteuert. Aus betrieblichen Gründen kann es vorkommen, dass gewisse Ausfälle erst kurzfristig gemeldet werden», erklärt Schärli.

Zur Hauptverkehrszeit Ersatzbusse bereitzustellen sei schwierig. Alternativen müssten von Fall zu Fall abgeklärt werden, sagt Schärli. «Ersatzbusse kommen in der Regel bei Streckenunterbrüchen zum Einsatz.» Bei einzelnen Zugaufällen müssen die Passagiere auf Alternativrouten umsteigen oder wie im Fall der S7 auf die nächste Verbindung warten. (zsz.ch)

Erstellt: 28.04.2016, 08:29 Uhr

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