Meilen

Tanzende Pferde in Meilen

Am Wochenende fanden auf der Reitanlage Pfannenstiel die Dressurtage statt. Der Reitverein Zürichsee rechtes Ufer organisierte die Prüfungen, die den Reitern Startmöglichkeiten auf verschiedenen Niveaus bot.

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Eleganz und Tradition erwarteten die Pferdeliebhaber am letzten Wochenende auf der Reitanlage Pfannenstiel. Hoch über Meilen starteten gut 60 Reiter und Reiterinnen mit ihren Pferden bei den jährlichen Dressurtagen des Reitvereins Zürichsee rechtes Ufer. Dressur, das bedeutet tanzende Pferde und Reiter, die für Laien durch eine besonders korrekte Garderobe mit Jackett und Handschuhen auffallen. Benotet werden in Dressurprüfungen Takt und Schwung der Bewegung, der Gehorsam des Pferdes, die Exaktheit der Ausführung sowie Sitz und Hilfengebung des Reiters.

Auch in Meilen präsentierten die Tiere unter ihren Reitern spezielle Schrittfolgen oder bogen gekonnt in Volten ab. Die Dressurtage starteten am Samstag mit den einfacheren Prüfungen der Stufe GA03 und GA05. Damit die Ergebnisse vergleichbar sind, müssen alle Reiter jeweils das gleiche Programm absolvieren. Diese Startmöglichkeit «vor der Haustür» nahmen etliche Aktive und auch vereinzelte Junioren des Reitvereins Zürichsee rechtes Ufer (RVZRU) wahr, als jüngste die 11-jährige Julia Briner aus Stäfa mit ihrem Pony Opus Big Bambu.

Erfolge für regionale Reiter

Einige Mitglieder des RVZRU und auch weitere Sportlerinnen und Sportler aus dem Bezirk Meilen vermochten sich am Samstag im vordersten Drittel der Ranglisten zu klassieren und wurden mit einer Plakette und einem Preis belohnt. Das beste Resultat gelang am Samstag Barbara Bögli aus Ürikon mit ihrem Wallach Lio mit dem siebten Rang im GA05. Besonders freute sich darüber ihr Ehemann und, der erstmals OK-Präsident war, Daniel Bögli: zur Siegerehrung gab es ein Küsschen als Belohnung.

Am Sonntag wurden auf dem Pfannenstiel zwei anspruchsvollere L-Prüfungen ausgetragen. Dafür reisten auch Reiter aus ferneren Regionen an den Zürichsee, etwa aus dem Thurgau oder Schaffhausen an. Beide Prüfungen gewann mit Andrina Suter aus Dörflingen eine sehr erfahrene und auch international erfolgreiche junge Reiterin. Der Doppelsieg war trotzdem speziell für sie: «Das Pferd, mit dem ich heute am Start war, der achtjährige Flambeau, wurde noch nie auf L-Niveau gezeigt», sagte sie strahlend, «ich wusste vorher nicht, wie er die Situation meistern würde.» Am Sonntag waren ebenfalls Aktive des RVZRU am Start. Cornelia Bernhard aus Herrliberg gelang mit Dolcetto ein 10. Rang in der Prüfung des Niveaus L14.

Trotz starken Regens, vor allem am Samstag fanden doch einige Besucher den Weg auf den Pfannenstiel und beobachteten offensichtlich mit Freude die dargebotenen Programme. Daniel Bögli ist mit dem Anlass hoch zufrieden: «Ausser dem Wetter hat alles perfekt gepasst, die Stimmung unter den Aktiven und auch unter den Helferinnen und Helfern war super, und die Dressurtage waren richtig schön», sagte er rückblickend. (red)

Erstellt: 03.09.2018, 16:54 Uhr

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