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Südschneiser bieten Kooperation an – andere Vereine sind skeptisch

Die Fluglärmgegner im Süden spannen zusammen. Auch andere Organisationen werden aufgefordert, im gemeinsamen Kampf gegen einen Ausbau des Flughafens mitzumachen. Doch diese stellen klare Forderungen auf.

Die neue Koorperation strebt an, mehr Druck auf die Flughafenverwaltung und den Lufthansa-Konzern zu betreiben. Sie wollen einen «massvollen Flug­hafen».
Die neue Koorperation strebt an, mehr Druck auf die Flughafenverwaltung und den Lufthansa-Konzern zu betreiben. Sie wollen einen «massvollen Flug­hafen».
Symbolbild, Keystone

Der Verein Flugschneise Süd – Nein (VFSN) und die Stiftung gegen Fluglärm setzten auf Kooperation. Das ist an sich noch keine überraschende Meldung. Denn beide Organisationen setzen sich gegen Südanflüge und -abflüge vom Flughafen Zürich-Kloten ein. Adolf Spörri, Präsident der Stiftung mit Sitz in Gock­hausen, sagt, dass eine Fusion kein Thema sei. Eine verstärkte Zusammenarbeit sei aber sinnvoll, weil damit ein viel grösserer Teil der Bevölkerung erreicht werden könne. «Wir werden mit verstärkter Aufklärung der ganzen Bevölkerung auf­zeigen, wohin die masslosen Begehrlichkeiten des Flug­hafens und des deutschen Lufthansa-Konzerns führen, welche in Kloten einen ‹EU-Hub› installieren wollen», sagt Spörri.

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