Stäfa

Stromausfall in Stäfa und Uerikon

In Stäfa und Uerikon ist am Montagmorgen in einigen Haushalten der Strom ausgefallen. Grund dafür waren Erdschlüsse im Mittelspannungsnetz.

Am Montagmorgen hatten einige Haushalte in der Gemeinde Stäfa für rund 4 Stunden keinen Strom.

Am Montagmorgen hatten einige Haushalte in der Gemeinde Stäfa für rund 4 Stunden keinen Strom. Bild: Symbolbild/Keystone

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In der Gemeinde Stäfa ist am Montagmorgen das Stromnetz teilweise ausgefallen. Betroffen waren rund 20 Prozent der Haushalte im Gemeindegebiet, sagt René Holzer, Betriebsleiter der Gemeindewerke Stäfa auf Anfrage. «Zwei Erdschlüsse hatten in Stäfa und Uerikon zu mehreren Unterbrüchen und Stromausfällen geführt», sagt Holzer. Bei einem sogenannten Erdschluss handelt es sich um die ungewollte Verbindung einer Leitung mit der Erde, was zu einem Ausfall der betroffenen Phase führt.

Auf Notbetrieb umgestellt

Seit 10.30 Uhr haben sämtliche Haushalte wieder Strom. Die Störung ist damit aber noch nicht behoben. Die Gemeindewerke haben auf Ersatzbetrieb umgestellt. «Die zwei betroffenen Leitungen sind nun ausser Betrieb und der Strom wird durch andere Leitungen sichergestellt», erklärt Holzer. Am Nachmittag wurden Messungen vorgenommen und die Schäden lokalisiert. Es waren zwei Leitungen in Stäfa, im Gebiet Hotwiel, und in Uerikon, im Gebiet obere Matt, betroffen. Ursache waren in beiden Fällen defekte Muffen - also ein Zusammenschluss zweier Leitungen -, die einen Erdschluss verursachten.

Wie lange die Reparatur der betroffenen Leitungen dauert ist noch unklar. Die Stromversorgung sei aber gewährleistet. «Das Stromnetz ist wie ein Spinnennetz», erklärt René Holzer. Bei einer Störung könne der Strom auf andere Leitungen umgeleitet werden. Es brauche also nicht alle Spinnenfäden. Auch wenn, wie im aktuellen Fall, an zwei verschiedenen Orten Leitungen betroffen seien, sei die Stromversorgung immer noch gewährleistet. Käme noch ein weiterer Ort dazu, kann es kritisch werden. (zsz.ch)

Erstellt: 25.04.2016, 15:23 Uhr

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