Hombrechtikon

Statt ein kleines Defizit ein grosses Plus

Die Jahresrechnung Hombrechtikon weist einen Gewinn von 4,3 Millionen Franken aus.

Erheblich höhere Grundstücksgewinnsteuern liessen die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Hombrechtikon deutlich besser ausfallen.

Erheblich höhere Grundstücksgewinnsteuern liessen die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Hombrechtikon deutlich besser ausfallen. Bild: Reto Schneider

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Die Hombrechtiker Jahresrechnung 2018 schliesst um rund 4,6 Millionen Franken besser ab als erwartet, und zwar mit einem Ertragsüberschuss von 4,3 Millionen. Im Budget war ein Defizit von 346 000 Franken vorgesehen gewesen. Wie die Gemeinde mitteilt, steht einem Aufwand von 52,7 Millionen Franken ein Ertrag von 57 Millionen Franken gegenüber. Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital gut geschrieben, das per Ende Rechnungsjahr 21,6 Millionen Franken beträgt.

Die Hauptgründe für die unerwartete Abweichung seien erheblich höhere Grundstückgewinnsteuern, heisst es weiter. Hinzu kommen 0,7 Millionen Franken höhere ordentlichen Steuern der Vorjahre. Demgegenüber stehen tiefere Einnahmen der ordentlichen Steuern des laufenden Jahres. Der Rückgang beläuft sich auf 1 Million Franken.Nur die Soziale Wohlfahrt schliesst mit einen Minus von 140 000 Franken unter den Budgetvorgaben ab. Alle anderen Bereiche schneiden besser ab: Rechtsschutz und Sicherheit beispielsweise mit 137 000 und die Bildung mit 380 000 Franken.An Finanzausgleichsbeiträgen nahm Hombrechtikon 2018 knapp 6,1 Millionen Franken ein.

Ein Bereich unter Budget

Als Folge der tieferen Investitionen mussten weniger Abschreibungen verbucht werden.Die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens schliesst mit Nettoinvestitionen von 1,3 Millionen Franken ab, ergänzt Finanzvorsteher Daniel Wenger (FDP) die Mitteilung. Davon betreffen rund die Hälfte die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall.

Budgetiert waren Nettoausgaben von 3,2 Millionen Franken. Sowohl zeitliche Verzögerungen in der Umsetzung - etwa bei der Dachsanierung beim Gemeindesaal - als auch günstigere Ausführungen hätten einen tieferen Investitionsabschluss ergeben. Laut Daniel Wenger konnten zudem bei den Spezialfinanzierungen höhere Anschlussgebühren in Rechnung gestellt werden, die als Ertrag in die Investitionsrechnung fliessen. Im Bereich des Finanzvermögens wurde das Grundstück an der Feldbachstrasse 16 erworben. (rli)

Erstellt: 10.04.2019, 15:25 Uhr

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