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Winzer aus Bezirk hofft auf angemessene Entschädigung

Ein Pilzschutzmittel hat letztes Jahr mutmasslich Wachstumsstörungen bei zahlreichen Reben in ganz Europa verursacht. Im Bezirk Meilen ist ein Winzer stark betroffen. Der Fungizid-Produzent hat ihm ein Angebot gemacht.

Plötzlich welkten die Rebenblätter, später bildeten sich weniger oder gar keine Trauben: Vielen Winzern in ganz Europa bot sich letzte Saison dieses traurige Bild. Auch der Bezirk Meilen war betroffen. Im Verdacht steht das Pilzschutzmittel «Moon Privilege» des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer. Das Fungizid war 2013 erstmals in der Schweiz angewendet worden. Beim Abbau des Spritzmittels soll einer der Inhaltsstoffe im letzten Jahr eine herbizide Wirkung entfaltet haben. Inzwischen hat das Bundesamt für Landwirtschaft die Bewilligung zur Anwendung von «Moon Privilege» im Weinbau aufgehoben. Genauere Abklärungen sind noch am Laufen. Die Wachstumsstörung bescherte den Schweizer Rebbauern eine Umsatzeinbusse von 80 Millionen Franken.

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